Traumatisierung von Vergewaltigungsopfern

Band 1 der Reihe Gesellschaft - Umwelt – Wirtschaft (GUW)

Ariane Pöhn

Kurzübersicht

Band 1 der Reihe Gesellschaft - Umwelt – Wirtschaft (GUW)
ISBN: 978-3-941216-41-9
Veröffentlicht: Juni 2010, 1.. Auflage, Einband: Hardcover, Seiten 204, Format DIN A5, Gewicht 0.38 kg
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Traumatisierung von Vergewaltigungsopfern

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Zum Buch:
Immer wieder werden in den Medien Fälle sexueller Gewalt publizistisch aufbereitet und führen zu großer Sensationsgier in der Öffentlichkeit, besonders dann, wenn es sich bei den Opfern um Kinder handelt oder die Tat zum Tod des Opfers geführt hat. Dennoch wissen die meisten sehr wenig über Delikte sexueller Gewalt sowie deren Auswirkungen für die Opfer und sind immer noch mit vielen Vorurteilen in diesem Bereich belastet.
Auch in der Literatur und Forschung wurde in der Vergangenheit das Hauptaugenmerk in Verbindung mit Sexualstraftaten auf die Täterseite gelegt und die Opferseite schändlich vernachlässigt. Dies mag daran liegen, dass die Auseinandersetzung mit dem höchst kritischen Thema der Sexualstraftaten heutzutage grundsätzlich immer noch ein Tabuthema in der Öffentlichkeit darstellt. Insbesondere unter Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei Sexualstraftaten um keine äußerst seltenen Delikte handelt, erscheint die Scheu vor diesem Thema in der Bevölkerung nicht angemessen zu sein. So gab es 2007 in der Bundesrepublik Deutschland laut polizeilicher Kriminalstatistik 56.281 Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, ein plus von 7,8 Prozent zum Vorjahr. Beachtet man, dass im Bereich der Sexualstraftaten teilweise von einer Dunkelziffer von bis zu 90 Prozent ausgegangen wird, so muss man erkennen, dass sexuelle Gewalt ein häufig vorkommendes Problem ist, das es verdient, ja quasi fast fordert, dass man sich mit ihm auseinandersetzt und auch seine Opfer beachtet.
Diese Arbeit möchte mit leider immer noch weit verbreiteten Vergewaltigungsmythen aufräumen, das wahre Ausmaß sexuellen Missbrauchs darstellen und mehr Verständnis für die Betroffenen erzielen. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf den psychischen Folgen sexueller Gewalt für die Betroffenen, denn neben den körperlichen Folgen, die eine solche Tat oft mit sich bringt, stellt sie vor allem ein Höchstmaß an seelischer Verletzung für die Opfer dar. So wird dieser Angriff auf die Identität des Menschen auch oft als Seelenmord bezeichnet.

Die Autorin


Ariane Pöhn studierte von 1999 bis 2004 Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und verbrachte ein Auslandssemester an der Università di Padova, Italien. 2004 absolvierte sie das erste juristische Staatsexamen.
2004 bis 2006 war Ariane Pöhn Rechtsreferendarin am OLG Bamberg. 2006 absolvierte sie ihr zweites juristisches Staatsexamen.
Von 2004 bis 2009 promovierte sie bei Herrn Prof. Dr. Klaus Laubenthal in Kriminologie. Zudem ist sie seit 2006 zugelassene Rechtsanwältin und seit 2007 im Bereich Arbeitsrecht tätig.

Links:
Lehrstuhl für Kriminologie und Strafrecht. Universität Würzburg
http://www.jura.uni-wuerzburg.de/lehrstuehle/laubenthal/startseite/
Sozietät Taylor Wessing
http://www.taylorwessing.com

Einleitung

Immer wieder werden in den Medien Fälle sexueller Gewalt publizistisch aufbereitet und führen zu großer Sensationsgier in der Öffentlichkeit, besonders dann, falls es sich bei den Opfern um Kinder handelt oder die Tat zum Tod des Opfers führte. So füllte beispielsweise im Frühjahr 2008 der Amstettner Inzest-Fall „Josef Fritzl“ die Medien und führte zu Entsetzen in der Bevölkerung.

Dennoch wissen die meisten sehr wenig über Delikte sexueller Gewalt sowie deren Auswirkungen für die Opfer und sind immer noch mit vielen Vorurteilen in diesem Bereich belastet. Auch in Literatur und Forschung wurde in der Vergangenheit das Hauptaugenmerk in Verbindung mit Sexualstraftaten auf die Täterseite gelegt und die Opferseite schändlich vernachlässigt. Dies mag daran liegen, dass die Auseinandersetzung mit dem höchst kritischen Thema der Sexualstraftaten heutzutage grundsätzlich immer noch ein Tabuthema in der Öffentlichkeit darstellt, obwohl sexuelle Gewalt keine „neumodische“ Erscheinung, sondern schon sehr alt ist, die quasi seit Menschengedenken besteht. So entführte schon in Ovids Metamorphosen (bis acht nach Christus entstanden) Tereus seine Schwägerin Philomela vom Schiff in eine Höhle, bekannte sein ruchloses Begehren und überwältigte und vergewaltigte sie, als diese versuchte, sich zu wehren. Auch unter Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei Sexualstraftaten um keine äußerst seltenen Delikte handelt, erscheint die Scheu vor diesem Thema in der Bevölkerung nicht angemessen zu sein. So gab es 2007 in der Bundesrepublik laut polizeilicher Kriminalstatistik 56.281 Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, ein plus von 7,8 Prozent zum Vorjahr. Beachtet man, dass im Bereich der Sexualstraftaten teilweise von einer Dunkelziffer von bis zu 90 Prozent ausgegangen wird (www.innovations-report.de/htlm/berichte/gesellschaftswissenschaften/berichte-6445.htlm), so muss man erkennen, dass sexuelle Gewalt ein häufig vorkommendes Problem ist, das es verdient, ja quasi fast fordert, dass man sich mit ihm auseinandersetzt und auch seine Opfer beachtet.
Diese Arbeit möchte mit leider immer noch weit verbreiteten Vergewaltigungsmythen aufräumen, das wahre Ausmaß sexuellen Missbrauchs darstellen und mehr Verständnis für die Betroffenen erzielen. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf den psychischen Folgen sexueller Gewalt für die Betroffenen, denn neben den körperlichen Folgen, die eine solche Tat oft mit sich bringt, stellt sie vor allem ein Höchstmaß an seelischer Verletzung für die Opfer dar. So wird dieser Angriff auf die Identität des Menschen auch oft als Seelenmord bezeichnet.

Das erste Kapitel gibt zu Beginn einen kurzen Überblick über die historische Bewertung der Vergewaltigung als intensivste Form der sexuellen Gewalt sowie über die strafrechtliche Entwicklung in Deutschland. Danach werden Ausführungen zu den verschiedenen Definitionen der Vergewaltigung bzw. des sexuellen Missbrauchs gemacht, da es bis heute immer noch keine einheitliche Definition hierfür gibt. Der anschließende Abschnitt behandelt die Häufigkeit und das Täterrisiko bei Sexualstraftaten und geht auf sexuelle Gewalt als Beziehungs- und Gewaltdelikt ein. Anschließend wird auf das Opferverhalten während der Tat und die leider immer noch oft den Opfern zugewiesene Mitschuld an der Tat eingegangen. Ebenfalls erörtert werden sodann die sogenannten Vergewaltigungsmythen, die den Täter oft entschuldigen und den Betroffenen Mitschuld zuweisen. Am Schluss des ersten Kapitels wird noch kurz auf die körperlichen Folgen sexueller Gewalt eingegangen, die, obwohl sie selbstverständlich auch ein beträchtliches Ausmaß annehmen können, im Rahmen dieser Arbeit, die auf die psychischen Folgen fokussiert ist, vernachlässigt werden.

Das zweite Kapitel der Arbeit befasst sich mit der Traumatisierung im Allgemeinen. Eine Traumatisierung tritt nicht lediglich bei vollendeten Vergewaltigungen ein, sondern kann bei jeder Form sexuellen Missbrauchs eintreten. In diesem Kapitel wird sowohl auf das Trauma an sich, das Vergewaltigungstrauma im Speziellen sowie auf die Viktimisierung eingegangen. Auch setzt sich dieses Kapitel mit den Traumafolgen im Allgemeinen auseinander.

Das dritte Kapitel geht sodann auf besondere Formen der Traumatisierung ein. An dieser Stelle sei erwähnt, dass selbstverständlich nicht alle nach einer Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch auftretenden Formen der Traumatisierung in dieser Arbeit behandelt werden können. So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Reaktionen auf ein traumatisches Ereignis. Diese Arbeit hat im Folgenden einige der bei Opfern sexueller Gewalt am häufigsten vorkommenden Traumafolgen herausgenommen und behandelt. Die Darstellung weiterer, durchaus genauso wichtiger Traumafolgen, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Am Ende dieses Kapitels wird noch auf die Traumatisierung von Kindern im Speziellen eingegangen, da der Missbrauch von Kindern in jüngster Vergangenheit immer wieder im Brennpunkt des öffentlichen Interesses stand.
Im Rahmen dieser Dissertation habe ich zwei Fragebögen entwickelt, die als Sekundärbefragungen unterstützend zu anderen wissenschaftlichen Befragungen von weitaus größerem Maße herangezogen werden.
Der eine Fragebogen richtete sich an die allgemeine Bevölkerung und ist in dieser Arbeit als „Befragung der Allgemeinheit“ bezeichnet. An dieser Befragung nahmen 200 Personen im Alter zwischen 16 und 69 Jahren (Durchschnittsalter 35 Jahre) teil. Von den Teilnehmern waren 54,5 Prozent weiblich.

Der zweite Fragebogen richtete sich an Opfer sexueller Gewalt und wird in dieser Arbeit als „Opferbefragung“ bezeichnet. Bei dieser Befragung handelt es sich um eine nicht repräsentative Umfrage, die lediglich der Ergänzung der in dieser Arbeit in Bezug genommenen repräsentativen Umfragen dient. Es haben 32 Frauen im Alter zwischen 20 und 61 Jahren (Durchschnittsalter 37,5 Jahre) an dieser Befragung teilgenommen. Von den Befragten sind 37,5 Prozent aufgrund von Krankheit, Berentung oder sonstiger Arbeitsunfähigkeit nicht erwerbstätig. Dies ist typisch für Personen, die sexuelle Gewalt erfahren haben. Aufgrund der enormen psychischen Folgen sind Betroffene oft nicht in der Lage einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.
Es ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Befragung der Opfer um eine sehr selektierte Befragung handelt. Da alle teilnehmenden Personen über Organisationen, die Opfer sexueller Gewalt betreuen (z. B Frauennotrufe und Frauenhäuser), an diesen Fragebogen herangekommen sind, nahmen hier ausschließlich Frauen teil, die bereits Hilfe bei der Bewältigung ihres Traumas in Anspruch genommen haben. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal für die Mithilfe dieser Organisationen, ohne die mir diese Opferbefragung nicht möglich gewesen wäre.

Zu guter Letzt sei an dieser Stelle noch ein formaler Hinweis zu dem Opferbegriff gemacht. Mir ist im Rahmen meiner Recherchen zu dieser Arbeit immer wieder aufgefallen, dass die von sexueller Gewalt betroffenen Personen und auch die diese betreuenden Personen es vermeiden von „Opfern“ zu sprechen. Vielmehr bezeichnen sie sich selbst als „Personen, die sexuelle Gewalt erfahren haben“, „Betroffene“ oder etwa als „Überlebende“. Im Rahmen dieser Arbeit benutze ich dennoch immer wieder auch den Begriff „Opfer“. Meines Erachtens wirkt dieser Begriff weniger stigmatisierend, als dass er zum Ausdruck bringt, dass den betroffenen Personen schuldlos ein enormes Unrecht angetan wurde, nämlich durch den schuldtragenden „Täter“.

Inhalt

Abbildungsverzeichnis    12

I.    Einleitung    13

II.    Vergewaltigung    17
1.    Definition und Entwicklung der Vergewaltigung    17
1.1    Einführung    17
1.2    Strafrechtliche Definition und Entwicklung in Deutschland    19
1.3    Soziale und forschungstechnische Definition
der Vergewaltigung    22
2.    Häufigkeit und Täterrisiko    24
2.1    Einführung    24
2.2    Häufigkeit    24
2.2.1    Mythos des seltenen Delikts    24
2.2.2    Polizeiliche Kriminalstatistik     25
2.2.3    Dunkelfeld    30
2.2.3.1    Was ist ein Dunkelfeld?    30
2.2.3.2    Das Dunkelfeld und seine Gründe    31
2.2.4    Falschbezichtigungen    35
2.2.5    Definition und Ausmaß gemäß Befragungen/Forschungen    35
2.2.6    Täterrisiko und Auswirkung des Delikts auf Frauen    37
3.    Vergewaltigung als Beziehungstat    40
4.    Vergewaltigung als Gewaltdelikt    42
5.    Opferverhalten während der Tat    44
6.    Mitschuld    47
7.    Vergewaltigungsmythen    49
7.1    Was sind Vergewaltigungsmythen?    49
7.2    Folgen/Wirkung    50
7.3    Funktionen der Vergewaltigungsmythen    51
7.4    Mythen    52
7.4.1    Allgemeine Mythen    53
7.4.1.1    Bei der Vergewaltigung handelt es sich
um ein seltenes Delikt    53
7.4.1.2    Die meisten Vergewaltigungen finden im Freien statt    53
7.4.2    Männerbezogene Mythen    53
7.4.2.1    Vergewaltiger sind geistig gestört    53
7.4.2.2    Die meisten Vergewaltigungen werden durch Fremde begangen    54
7.4.2.3    Vergewaltigungen sind primär sexuell motivierte Taten/Triebtaten    55
7.4.3    Frauenbezogene Mythen    55
7.4.3.1    Bei vielen Vergewaltigungsanzeigen handelt es sich um Falschanzeigen    55
7.4.3.2    Frauen können eine Vergewaltigung durchaus lustvoll erleben/einen Orgasmus dabei haben    56
7.4.3.3    Frauen können, außer in Ausnahmefällen wie etwa bei Benutzung einer Waffe oder einer von mehreren Tätern gemeinschaftlich begangenen Tat, aus technisch-anatomischen Gründen gar nicht ohne sichtbare Spuren
an den Oberschenkeln vergewaltigt werden    57
7.4.3.4    Frauen trifft oft eine Mitschuld, wenn sie Opfer einer Vergewaltigung werden    57
7.4.3.5    Bevorzugt werden Frauen mit zweifelhaftem Ruf vergewaltigt    58
7.4.3.6    Eine Vergewaltigung stellt für Frauen eine besonders aggressive Form von Geschlechtsverkehr dar    59
7.4.3.7    Schönheit erhöht die Gefahr vergewaltigt zu werden    59
8.    Körperliche Folgen einer Vergewaltigung    60

III.    Traumatisierung im Allgemeinen    63
1.    Einführung    63
2.    Trauma    65
2.1    Definition    65
2.2    Vergewaltigungstrauma    67
2.2.1    Fragmentierung    69
2.3    Prävalenz    69
3.    Viktimologie und Viktimisierung    71
3.1    Definition und geschichtliche Entwicklung der
Viktimologie und Viktimisierung     71
3.2    Viktimisierung    72
3.2.1    Primärviktimisierung    72
3.2.2    Sekundärviktimisierung    72
3.2.2.1    Sekundärviktimisierung durch soziales Nahfeld    73
3.2.2.2    Sekundärviktimisierung durch
strafverfolgende Institutionen    74
3.2.2.2.1    Polizei    74
3.2.2.2.2    Hauptverhandlung    75
3.2.2.2.3    Verteidiger    76
4.    Traumatafolgen    78
4.1    Zeitliche Verschiebung     78
4.2    Dauer    79
4.3    Einwirkungsfaktoren    80
4.3.1    Schutzfaktoren    80
4.3.2    Risikofaktoren    80

IV.    Traumatisierung im Besonderen    83
1.    Einführung    83
2.    Reaktionen während und unmittelbar nach der Tat    84
2.1    Während der Tat    84
2.2    Unmittelbar nach der Tat    85
2.3    Akute Belastungsstörung    85
3.    Angststörungen    91
3.1    Einführung    91
3.2    Prävalenz und Komorbidität    93
3.3    Allgemeine Ätiologie    93
3.3.1    Lerntheoretisches Modell    94
3.3.2    Psychophysiologisches Modell    95
3.3.3    Das Konfliktmodell    97
3.3.4    Stress-Vulnerabilitäts-Modell    98
3.4    Folgeerscheinungen der Angst    99
3.5    Panikstörungen    101
3.5.1    Prävalenz und Komorbidität    102
3.5.2    Definition    102
3.5.3    Dauer    105
3.5.4    Körperliche Reaktionen    106
3.6    Agrophobie    106
3.6.1    Prävalenz    107
3.6.2    Definition    107
3.7    Verbindung zu Agrophobie    109
4.    Essstörungen     111
4.1    Einführung    111
4.2    Prävalenz und Komorbidität    111
4.2.1    Prävalenz    111
4.2.2    Komorbidität    112
4.3    Definition    112
4.3.1    Adipositas    113
4.3.2    Magersucht    114
4.3.3    Ess-Brech-Sucht    117
4.4    Essstörungen und sexuelle Übergriffe    120
4.5    Folgeerscheinungen    122
5.    Selbstverletzendes Verhalten    124
5.1    Definition    124
5.2    Prävalenz, Komorbidität    125
5.2.1    Prävalenz    125
5.2.2    Komorbidität    125
5.3    Erscheinungsformen    126
5.4    Psychische Funktionen     128
5.4.1    Selbstfürsorgliche Handlung    128
5.4.2    Bestrafung    130
5.5    Erklärungsmodelle    130
5.5.1    Entwicklungspsychologischer Ansatz    131
5.5.2    Lerntheoretischer Ansatz    131
5.6    Selbstverletzendes Verhalten und sexueller Missbrauch     132
5.7    Ablauf    133
6.    Borderline-Persönlichkeitsstörung    134
6.1    Einführung    134
6.2    Prävalenz und Komorbidität    135
6.2.1    Prävalenz    135
6.2.2    Komorbidität    135
6.3    Definition    136
6.4    Der Abwehrmechanismus der Spaltung    138
6.5    Hilfsmechanismen    141
6.5.1    Idealisierung    141
6.5.2    Projektive Identifizierung    142
6.5.3    Omnipotenz    142
6.5.4    Verleugnung    143
6.6    Symptome    143
7.    Posttraumatische Belastungsstörung    146
7.1    Entwicklung    146
7.2    Prävalenz    148
7.3    Erklärungsansätze    148
7.3.1    Lernmethodisches Modell    149
7.3.2    Neurobiologisches Modell    150
7.3.3    Kognitives Modell    151
7.4    Definition und Erscheinungsbild    152
7.4.1    Trias der PTBS    153
7.4.2    Einzelsymptome    154
7.5    Komorbilität    156
8.    Kinder    157
8.1    Einleitung    157
8.2    Definition sexueller Missbrauch    160
8.2.1    Enge und weite Definition    160
8.2.2    Normative Definition    161
8.2.2.1    Feministische Definition     162
8.2.3    Gesellschaftliche Definition    162
8.3    Prävalenz    164
8.4    Die Opfer    169
8.5    Traumatisierung – psychische Folgen
des Kindesmissbrauchs    171
8.5.1    Risikofaktoren    171
8.5.2    Psychische Folgewirkungen    173
8.5.2.1    Störungen der Sexualität    173
8.5.2.2    Störungen im zwischenmenschlichen Bereich    174

V.    Schlussbemerkung    177
Anlagen    179
Anlage 1: Fragebogen an die Allgemeinheit    179
Anlage 2: Fragebogen an Opfer sexueller Gewalt    185
Literaturverzeichnis    193

Zusatzinformation

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