So einfach ist das?

Nobelpreisträger für Naturwissenschaften erklären kleinen und großen Leuten ihre Ideen

Hans-Joachim Stein (Hrsg.)

Kurzübersicht

Nobelpreisträger für Naturwissenschaften erklären kleinen und großen Leuten ihre Ideen
ISBN: 978-3-941216-81-5
Veröffentlicht: Juni 2011, 1. Auflage, Einband: Hardcover, Abbildung und Tabellen: 80 farbige Abbildungen, Seiten 232, Format 176 x 240, Gewicht 0.49 kg
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Albert Einstein, Max Planck und Walther Nernst konstruieren, bauen, messen und feiern mit Kindern und erklären so ganz nebenbei ihre Ideen, für die sie mit dem Nobelpreis geehrt wurden. Ohne Zahlen. Ohne Formelgewirr. Mit vielen Illustrationen.
Kindern und Laien, die vielleicht nie ein Gymnasium von innen sahen, möchten wir zeigen, wie großartig die Leistungen der drei Wissenschaftler in ihren Fachgebieten sind und wie ungezwungen und klar man darüber reden kann.
Wir hoffen, dem Leser Naturvorgänge wie Spannung, elektrische Kraft oder chemische Kraft etwas näherzubringen. Wir haben hierbei auf Begriffe wie elektrische und chemische „Energie“ verzichtet, die strenggenommen hierher gehört hätten. Unser Buch haben wir für kleine Freunde so ab 10, 11, 12 Jahren geschrieben. Wozu sollten wir sie mit technisch-physikalischen Begriffen zwingen, anders zu sprechen, als sie im alltäglichen Umgang denken? Bei all ihren Tätigkeiten geht es um „Kraft“. Lassen wir ihnen diesen Begriff.
Viele werden fragen, warum denn nun ausgerechnet mit dem Schwierigsten, dem Licht, begonnen wird. Das Licht erblickt der Mensch als erstes in seinem Leben! Warum sollten wir diese natürliche Reihenfolge ändern?

Der Herausgeber, Hans-Joachim Stein, 1934-2004, war Physikochemiker und lehrte im Schul- und Hochschulbereich die Fächer Chemie, Physik, Mathematik und Statistik. Bodo Hamprecht, 1940-2005, von dem das zweite Kapitel stammt, war Professor für Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin.


Zuvor auf ein Wort, bitte

Wir sind eine Arbeitsgemeinschaft von Lehrenden und Forschenden aus Schule, Hochschule und Industrie, denen naturwissenschaftliche Didaktik zum Hobby wurde.
In der Freizeit und auch noch im Ruhestand erarbeiten, diskutieren und testen wir neue didaktische Methoden, die geeignet sind, eine effektive Vermittlung moderner Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik zu fördern. Unsere Arbeit soll allen und überall Freude geben.
So einfach ist das?
Mit unserer Buchreihe möchten wir vielen, möglichst allen, zeigen, wie großartig die Leistungen von Wissenschaftlern in ihren Fachgebieten sind, wie sehr diese Leistungen unser Leben bereichert haben und wie ungezwungen und klar man miteinander darüber reden kann. Wir meinen die Gruppe der Nobelpreisträger, die unsere Naturwissenschaften seit über 100 Jahren ständig mit neuem Schwung versorgen.
Von vornherein bleibt hierbei, so eigenartig es auch klingen mag, die höhere Mathematik ausgeschlossen. Wir werden uns mit den Grundrechenarten begnügen, denn wir wollen mit unseren Arbeiten viele und viel erreichen.
Auf diese Weise hoffen wir, unseren Lesern die Scheu z. B. vor den großen Wörtern, die nun schon das zweite Jahrhundert ihrer Existenz begonnen haben, der „Relativitätstheorie“, der „Quantentheorie“ usw., zu nehmen.
Zu unserem großen Glück sind mehrere Nobelpreisträger, z. B. für Physik, in unserer nahen und weiteren Nachbarschaft, die sich mit Freude und eigenen Beiträgen an unserer Reihe beteiligen. Sie werden über ihre Ideen reden, so, als gäbe es keine Mathematik. Ob es ihnen gelingt? Darauf sind wir selbst gespannt!
Sollte man uns fragen: „Wozu das alles?“, dann lesen Sie bitte jetzt unsere Antwort:
Jemand schreibt Dramen, die anschließend mit oder ohne Erfolg auf die Bretter kommen. So kam es glücklicherweise dazu, dass wir auf eine stattliche Zahl hervorragender Dichter hinweisen können, die unser schöngeistiges Verlangen wecken und stillen.
Dann wären die großen Maler und Bildhauer zu nennen, deren vortreffliche Arbeiten zu unser aller Glück riesige Museen füllen.
Es gibt Industriemuseen, Museen für Luftfahrt, Schifffahrt und Musikinstrumente. Nicht zu vergessen die historischen Museen.
Für alles gibt es zum Glück alles.
Wo aber sucht der interessierte Laie, der von Mathematik „verschont“ gebliebene, der vielleicht nie ein Gymnasium von innen sah, wenn er einfach nur wissen möchte, warum Einstein so berühmt wurde oder warum Röntgenstrahlen Röntgenstrahlen heißen und was es mit ihnen auf sich hat, außer bei der Erkennung von Knochenbrüchen usw.? Was ist „g“? Was bedeutet es, wenn Menschen 10 g ertragen müssen? Welche Theorie, von wem, steht dahinter? Wie kann man aus Metallschrott Elektrizität gewinnen? Wer hat uns das gezeigt? Wie kann man außerhalb eines Wasserkraftwerkes, z. B. zu Hause in der Küche, mit fließendem Wasser Hochspannung erzeugen?
Wie kaum anders zu erwarten, schreiben wir mit unserer Reihe ein „modernes Bühnenstück in mehreren Aufzügen“, bei dem die vielen Naturphänomene die Kulisse bilden und die Nobelpreisträger und Kinder die Schauspieler, Musikanten und Tänzer sind.
Wir stellen für den interessierten Laien ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Die Bühne für unsere Vorstellungen sind mal Straßen und Marktplätze, mal Universitätshörsäle, Stadttheater, kurz, Orte, wo man sich sieht und trifft. Die Natur selbst führt die Regie.
So einfach ist das!
Hans-Joachim Stein,

Berlin, im Herbst 2004

Hans-Joachim Stein ist über seiner Arbeit am 2. Band im Dezember 2004 gestorben.



Inhaltsverzeichnis

Zuvor auf ein Wort, bitte    9
Wer ist dabei?    11
Die Schildbürger haben doch recht!    13
Albert zapft die Sonne an
(Autor: Hans-Joachim Stein)
„… und Licht ist unsichtbar?“    31
Nacht muss es sein, wenn Max vom Licht erzählt
(Autor: Bodo Hamprecht)
Das Schrottkraftwerk    51
Papa Nernst holt aus dem Schrott Elektrizität
(Autor: Hans-Joachim Stein)
Der Keksdosenfall    71
Wo ist die Elektrizität geblieben?
(Autor: Hans-Joachim Stein)
Neues von der Keksdose    89
Die Elektrizität wurde erwischt
(Autor: Hans-Joachim Stein)
Wir bauen eine Fressleiter    101
Was Metalle so alles fressen
(Autor: Hans-Joachim Stein)
Der Akkumulator, ein Tragekorb für Licht?    129
Also hatten die Schildbürger doch recht!
(Autor: Hans-Joachim Stein)
Schwankt die Fressleiter?    145
Zum Glück: „Viel Lärm um Nichts“
(Autor: Hans-Joachim Stein)
Nachwort    159

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