Nachsätze

Traktat über die Unschuld des Schreibens

Gladen, Rüdiger

Kurzübersicht

Traktat über die Unschuld des Schreibens
ISBN: 978-3-937231-66-2
Veröffentlicht: 2005, 1. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 232, Format DIN A5, Gewicht 0.3 kg
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Die moderne bürgerliche Literatur führte sich mit Stephane Mallarme, Arthur Rimbaud, Franz Kafka und anderen an ihre Grenze, ohne diese doch überschreiten zu können, und blieb ihr so verhaftet; sie führte sich in sie zurück.
Erst vom geschichtlichen, tatsächlichen Ort her, dem nämlich der Toten, die die Ermordeten des letzten Jahrhunderts sind, ist eine Freiheit konstitutiv, die sich selbst bezeugt, als Schreiben jenseits der Grenze bürgerlicher Literatur (literarischen Sprechens) sich konstatiert und allein aus solcher Unabdingbarkeit zurückgeht in das Schreiben, das die Elemente des Bildes und die fiktive Konstruktion übernimmt, ohne doch ihnen verhaftet zu bleiben oder in sie zurückzufallen.
Der erste Teil des Traktats führt so an die Grenze der bürgerlichen Literatur, indem sie im 2. Teil von ihrem Jenseits überschritten wird - in die Relativität eines individuellen, unwiederholbaren Menschenlebens im Augenblick seines/ihres Sterbens, als das es sich hier als ein gewesenes versammelt. Der 3. Teil behauptet solche Freiheit als eine semantische des Schreibens, ohne sie als eine eigenwillige Leistung beanspruchen zu wollen und zu können.

Rüdiger Gladen ist zur Zeit Gastprofessor für deutsche Literatur und Sprache an der Kangnung National University, Südkorea. Der vorliegende Traktat steht im Zusammenhang einer „(de-)konstruktiven“ Theorie und Praxis einer Transzendentalsemantik, die mit den Arbeiten „Sprache und Wissen“ und „Das Erzählte“ (Peter Lang Verlag, Frankfurt) ihre ersten Ausführungen erhalten hat.

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