Michel de Nostredame (1503 - 1566) genannt Nostradamus. Der neue Weg zu den Prophezeiungen des Meisters

1. Band - Die Grundlagen. Jubiläums - Ausgabe.

Thonnaz, Guillaume

Kurzübersicht

1. Band - Die Grundlagen. Jubiläums - Ausgabe.
ISBN: 978-3-930894-97-0
Veröffentlicht: 2003, Paperback. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 536, Format DIN A5, Gewicht 0.68 kg
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Michel de Nostredame (1503 - 1566) genannt Nostradamus. Der neue Weg zu den Prophezeiungen des Meisters

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Details

Zum 500. Geburtstag des Michel de Nostredame (1503 - 1566) veröffentlicht der Autor Guillaume Thonnaz in seinen drei Bänden die wichtigsten Gesamttexte der französischen Originale des Nostradamus mit wortgetreuen deutschen Übersetzungen. Auch ein bisher unentdecktes System des Meisters ist bei seinen langjährigen Forschungen ans Licht gekommen und wird ausführlich dargestellt.
Diese Jubiläumsausgabe enthält die wichtigsten Fotokopien, sowie Abschriften von einigen weniger bekannten Schriften des Meisters, mit einer wortgetreuen deutschen Übersetzung der Texte.
Die hier veröffentlichten Ergebnisse seiner langjährigen Forschung bringen für alle Nostradamus-Interessenten völlig neue Erkenntnisse über die Schriften des Meisters.
Diese drei Bücher bringen das erste Mal im deutschsprachigen Raum alle angeführten Texte in Französisch nach den Originalausgaben mit einer wortgetreuen deutschen Übersetzung. Damit kann jeder Leser die Interpretationen überprüfen oder selbst neu auslegen.
Schon lange fehlt eine solche Ausgabe auf dem gesamten Buchmarkt und sie soll als Grundlage für die weitere Forschung über Nostradamus dienen. Das gesamte Werk enthält nur den tatsächlich von Nostradamus geschriebenen Text und keine Auslegungen oder Zuordnungen der Prophezeiungen. Der Autor hat sich bemüht, diese Texte so neutral und wortgetreu wie möglich zu übersetzen und dabei nur auf die versteckten Anweisungen des Meisters geachtet.
Das Gesamtwerk ist ein \"Muß\" für jeden ernsthaften Nostradamus-Interessenten und Forscher !

Zu Band 1: Die Grundlagen. (ISBN-Nr. 3-930894-97-1):
Nach einem Verzeichnis der bisher bekannten Werke des Meisters und einer Anleitung zur Unterscheidung von Nachdrucken und korrigierten Ausgaben bringt der Autor in diesem Buch mit den Fotokopien der 1568er Ausgabe von Benoist Rigaud endlich die gesuchten Originaltexte des Meisters mit einer wortgetreuen deutschen Übersetzung. Außerdem sind hier alle derzeit bekannten Ergänzungen zu den Prophezeiungen von Originalen abgeschrieben und ebenfalls übersetzt.
Dieses Nachschlagewerk mit den französischen Originaltexten der Prophezeiungen des Nostradamus und einer wortgetreuen deutschen Übersetzung aller Verse dient als \"lebensnotwendige\" Grundlage für jeden ernsthaften Forscher und Interessenten.
Neben einer Übersicht seiner Werke und den erstmals dargestellten Unterscheidungsmerkmalen von Kopien und Rückdatierungen, enthält dieser Band Fotokopien der Ausgabe von Benoist Rigaud 1568, die mit Recht als erste Gesamtausgabe bezeichnet wird.
Mit Abschriften aller zur Zeit verfügbaren Ergänzungen und einem scheinbar bisher unveröffentlichten Bericht über die Öffnung des Grabes von Nostradamus im Jahre 1688 mit weiteren 34 Vierzeilern, sind in diesem Band die wichtigsten Teile seiner Prophezeiungen enthalten.
Der Autor Guillaume Thonnaz betreibt seit über 30 Jahren ein Antiquariat. Seine Vorliebe für alte Bücher hat ihm natürlich auch geholfen die wirklichen Originale zu finden und die Kopien oder späteren Abschriften auszusortieren.

Vorwort zu Band 1, Die Grundlagen. (ISBN-Nr. 3-930894-97-1):
Der Grund für diese Jubiläums-Ausgabe ist der 500. Geburtstag des Michel de Nostredame in diesem Jahr 2003. Am 14.12.1503 (Julianischer Kalender) wurde er in Saint-Remy als Sohn des Notars Jacques de Nostredame und seiner Frau Renée de Saint-Remy geboren. Nach unserem jetzigen gregorianischen Kalender-System fällt der Festtag auf den 24. Dezember.
Da dieses Jubiläum von seinen Anhängern bestimmt groß gefeiert wird, finde ich, daß es an der Zeit ist, zu veröffentlichen, was er in seinen vielen Schriften wirklich geschrieben hat.
Das Pseudonym \"Nostradamus\" ist seit seiner ersten \"Pronostication\" im Jahre 1550 bekannt und hat durch seine Almanache ab 1555 und sein erstes Buch mit Prophezeiungen (1555) weltweiten Ruhm erreicht.
Andere Schriften von ihm sind nur wenigen Forschern bekannt und beim Inhalt derselben scheiden sich die Geister. Für die Einen sind es Fälschungen und bei den Anderen sind es uninteressante Texte, die genauso verworren geschrieben sind wie seine Prophezeiungen.
Außer einem Bericht über einen Kometen, der am 19. März 1554 über Salon (Joachim Heller 1554, Cho.Nr.4) zu sehen war, und einigen Auszügen aus seinem Rezeptbuch von 1552 (Jeremias Mertz 1573, Cho. Nr.126) wurden bisher keine anderen Texte in die deutsche Sprache übersetzt. Stets waren immer nur die Prophezeiungen das Thema von Übersetzungen in fast alle Sprachen der Welt.
Es ist durchaus verständlich, wissen zu wollen, was in der Zukunft geschehen wird, aber wenn man die Vorhersagen nicht entziffern kann, bringt das Ganze auch nichts. Es war und ist bis heute ein Rätselraten geblieben, was stimmt und was nicht.
Auch für mich waren die Prophezeiungen Anlaß, mich mit Nostradamus zu beschäftigen. Als ich die Kopie der Ausgabe von Benoist Rigaud (1568) in mühevoller Kleinarbeit übersetzt hatte, kam ich nach mehreren Fehlversuchen durch Intuition auf das System des großen Meisters. Ich muß wirklich sagen, durch Eingebung, denn anders kann ich die Entdeckung auch heute noch nicht erklären.
Anschließend besorgte ich mir eine Kopie der Ausgabe von Jean Volcker (1689), weil in dieser die 141 Verse der Almanache und sonstigen Ergänzungen enthalten waren. Doch die Enttäuschung war groß, da durch die Korrektur der Texte die meisten Worte nun in einem neueren Französisch geschrieben waren. Selbst der Versuch, die Texte nach der alten Ausgabe von Rigaud zu rekonstruieren, war zum Scheitern verurteilt, da ich keinen Weg fand, die fehlenden Markierungen in der Nachschrift von Volcker zu ersetzen.
Durch diese Arbeit wurde mir jedoch bewußt, daß Nostradamus diese Schreib- oder Druckfehler wie es Andere nennen, nicht übersehen, sondern mit Absicht eingefügt hat.

Einen Überblick über die besondere Schreibweise des Sehers bekam ich durch das Übersetzen der Kopien seiner weiteren Werke. Ich begann zu begreifen, daß er fast in jedem seiner Bücher Hinweise auf den \"Schlüssel\" zu seinen Prophezeiungen eingebaut hatte.
Folglich mußte ich auch möglichst alle seine Werke zusammensuchen und übersetzen. Es war eine schwierige Aufgabe, aber ich glaube den größten Teil davon ganz gut gemeistert zu haben.
Die hier beginnende Buchreihe zum Jubiläum des Meisters soll nun endlich Klarheit über seine verschiedenen Arbeiten bringen, \"zu dem gemeinsamen Nutzen von den Menschen\", wie er es selbst im Vorwort an seinen Sohn Cäsar ausgedrückt hat.

Guillaume Thonnaz http://www.zannoth.de/

Zu den weiteren Bänden der Gesamtausgabe des Autors:
2. Band - Das System des Meisters. (ISBN-Nr. 3-930894-98-X)
Dieses Buch enthält einen neuen Weg zur Anordnung der Texte des Nostradamus nach seinen eigenen Anweisungen. Endlich wird klar, weshalb in seinen Werken so viele Druckfehler erscheinen.
Das vom Autor gefundene System wird ausführlich erklärt und auch das Pseudonym des Meisters und seine Grabtafel finden eine interessante und verständliche Erläuterung. Am Schluß wird zum ersten Mal die von ihm selbst geschriebene ausführliche Gebrauchsanweisung zur Bearbeitung seiner Texte dargestellt.

3. Band - Weitere Werke des Meisters. (ISBN-Nr. 3-930894-99-8)
Hier hat der Autor die 353 Verse der Erstausgabe der Prophezeiungen von Macé Bonhomme 1555 nach der Kopie von Wien abgeschrieben und wortgetreu übersetzt. Dann folgt der originale Text der \"Paraphrasen über C. Galen\", sowie der Gesamttext des \"Horapollo\" mit deutscher Übersetzung. Eine anschließende Sortierung des \"Horapollo-Textes\" nach dem System des Meisters zeigt die Verbindung zu den Prophezeiungen. Den Abschluß des Buches bildet der Text der \"Declaration\" des Laurens Videl, der mit seiner Kritik kein \"gutes Haar\" an dem Meister läßt.

 

Rezensionen und Stellungnahmen, die den Autor erreichten:
Als ich mich dazu durchgerungen hatte, die Ergebnisse meiner jahrelangen Arbeit mit Nostradamus zu veröffentlichen, glaubte ich daran, daß sich wenigstens \"Einer\" meiner Kollegen ernsthaft mit den von mir gefundenen \"Kleinigkeiten\" und \"Ungereimtheiten\" näher befassen würde. Doch weit gefehlt, \"Jeder kocht sein eigenes Süppchen\" und alles andere und schon gar etwas \"Neues\" wird grundsätzlich erst einmal abgelehnt.

Es gibt Forscher die glauben an einen \"verborgenen Text\", da es ja - nach Nostradamus eigenen Worten -, eine \"parolle hereditaire de l'occulte prediction\" gibt, doch einige andere übergehen diesen Hinweis und behaupten es gibt keine Prophezeiungen und schon gar keinen \"verborgenen Text\". Nach ihren Aussagen hat Nostradamus nur alte Vorhersagen mehr oder weniger gut neu interpretiert und beschreibt nur Geschichte die zu seiner Zeit schon Vergangenheit war.

Nun das wird immer ein Streitpunkt bleiben, solange nicht alle Schriften des Meisters übersetzt und damit bekannt sind.

Da ich persöhnlich an einen \"verborgenen Text\" glaube, habe ich mich bei meinen Übersetzungen bemüht \"neutral\" zu sein und nicht die Interpretationen der Kollegen zu wiederholen. Es gibt schon genug \"Abschreiber\", die jede Interpretation eines Vorgängers als \"bare Münze\" nehmen, da ihnen selbst nichts anderes dazu einfällt und es einfacher ist etwas mit \"kleinen Änderungen\" abzuschreiben.

Die bei meinen Büchern kritisierten \"Satz-Umstellungen\", - die ich bewußt nicht vorgenommen habe - , haben mir den Ruf eines Übersetzers \"ohne Französisch-Kenntnisse\" eingebracht, doch das ist nicht der \"springende Punkt\", denn wenn es wirklich einen \"verborgenen Text\" gibt, so muß ich den Text so übersetzen wie er da steht und nicht wie er \"besser klingt\". Der Meister sagt selbst, daß es \"holprige Verse\" sind und dann gibt das eben eine \"holprige\" Übersetzung,  wenn ich den vorhandenen Text nicht zu sehr verändern will.

Die folgenden \"Meinungen\" zu meinen Büchern sind Zitate aus verschiedenen Forums-Diskussionen. Ich habe mir erlaubt als ersten Kommentar, einen der vielen von Dr. Elmar R. Gruber zu zitieren, da er als wirklicher Fachmann bezeichnet wird und er sich als einziger auf Details aus meinen Werken eingelassen hat.
Die weiteren Meinungen sprechen - glaube ich- für sich und natürlich gibt es auch negative Kritik zu meinen Büchern.

Zitate:

Über ein dickes Buch gibt es gewöhnlich viel zu sagen. Schreibt einer aber gleich drei umfangreiche Bände, kann man entsprechend mehr dazu äußern. Es könnte in Zukunft also viel Diskussionsstoff geben, über die drei Nostradamus-Bücher von Wilhelm Zannoth alias Guillaume Thonnaz. Deshalb will ich es zunächst bei einer allgemeinen Beurteilung belassen. Zu den Details - und da habe ich viele spezielle Kritikpunkte vorzubringen - komme ich später.
Wilhelm hat zweifellos eine eindrucksvolle Fleißarbeit geleistet, indem er sich bemüht hat, einige wichtige Texte von Nostradamus und von einem seiner Kritiker (Laurens Videl) im Original und in der Übersetzung zu vorzustellen. Dabei können für viele, die nicht die Möglichkeit haben, an diese Dokumente heranzukommen, insbesondere an den Horapollo-Text und an die Paraphrase Galens, vor allem die getreu kopierten Originalabschriften eine wichtige Fundgrube für eigene weitere Forschung sein. Die Übersetzungen, die Wilhelm dazu liefert, sind bereits schwieriger zu beurteilen, obwohl oder weil er eine möglichst wort- und satzstellungsgetreue Wiedergabe versucht (aber davon später mehr).
Aufgrund der in den drei Bänden aufgenommenen Original-Texte kann ich die Bücher von Wilhelm jedem ernsthaft an Nostradamus Interessierten sehr ans Herz legen. Für die Einschätzung der Persönlichkeit von Nostradamus ist natürlich auch die Declaration von Videl, die in Band 3 transkribiert wurde, von unschätzbarer Bedeutung. Zumal in diesem Forum viele kein oder nur sehr unzureichend Französisch verstehen und immer wieder der Wunsch nach Übersetzungen geäußert wurde, kann man Wilhelms Bücher auch als Grundlage für eine möglichst neutrale Übersetzung heranziehen - das allerdings mit gewissen Einschränkungen, zu denen ich mich demnächst äußern werde.
E.R.G. 06.08.03

jetzt habe ich die bände gelesen, bin beindruckt.
die übersetzungen sind wirklich grossartig, absolut das genaueste was ich kenne. super arbeit und wirklich ein solider grundstock.
deine interpretation des schlüssels, hmm... irgendwo finde ich den weg genial und richtig und deine erklärungen sind auch nachvollziehbar
und trotzdem tue ich mir wirklich schwer.
tvd 24.07.03

also die wort-übersetzungen von bill sind klasse, kenne momentan keine bessere klare direkt-übersetzung von nostradamus.
T. 24.07.03

Nun das Buch, die Bücher von Antikbill.
Das ist was ganz Neues. Das hab ich auch nicht mit größter Begeisterung verschlungen.
Hab mich mehr oder weniger durch die 1000 und Verse gerungen. Es sind ja noch mehr, da er bei vielen Versen alternativ - Übersetzungen hat. Interessant ist es aber allemal , und dass auch er 6-zeiler herausgefunden hat und auch 3-zeiler. Es gibt mir ein ganz neues Verhältnis zu Nossi. Bills Schlüssel, besser Schema ruft einen völlig neuen Nostradamus auf den Plan.
Auf den ersten Blick erkennt man keine Horrorszenarien und Katastrophen, ich zumindest nicht.
D.

Ohne Zweifel sind die wortgetreuen Übersetzungen von Bill eine Klasse für sich. Mit Sicherheit gibt es derzeit keine umfangreichere und klarere Direktübersetzung mit allen französischen Texten.
Auch das System der Anordnung der Verse aller bisher bekannten Ergänzungen und eines Berichts der Graböffnung mit weiteren 34 Vierzeilern, stellt zumindest für mich, eine völlig neue Forschungsgrundlage dar. Wenn ich es richtig verstanden habe, so sind Bills Werke eine Grundlage für die weitere Forschung wie man mit dem von ihm gefundenen System der Versumstellung (3- und 6zeiler) in eine neue Reihenfolge kommt aus der man den eigentlichen Sinn der Texte erkennen kann. Beim ersten Durchlesen der neuen Übersetzung und der völlig neu angeordneten Texte kann man - zumindest ich - keine großen neuzeitlichen Horrorszenarien wie 11.9. oder Holocaust die auf uns zukommen herauslesen. Es bedarf sicherlich einer weiteren Zusammenarbeit mit flexiblen Nostradamusforschern und wie der Autor auch selbst zugibt, sachkundigen Französischsprachlern, diesen neuen Weg eines \"Schlüssels\", der sich von allen mir bisher bekannten Schlüsseln positiv abhebt, zu begehen.
D. 28.07.03

ich möchte hier einfach nur posten, dass ich Deine Bücher (ich habe jetzt Band 2 angefangen zu lesen) sehr gut und sehr interessant finde. Vor allem Deine wortgetreuen Übersetzungen ohne Interpretation sind meiner Ansicht nach ein \"Muß\" für jeden ernsthaften Nostradamusforscher.
E. 11.08.03

Aber: die 1568er Ausgabe ist hervorragend dazu geeignet, dem Leser das gesamte Werk näherzubringen. Und wenn G. Thonnaz über sämtliche Briefe und Centurien hinaus auch noch Einblicke in andere Werke vom Seher ermöglicht, so sind seine drei Bände sicherlich ein Geschenk an die deutschsprachigen Leser, die sich umfassend über das Werk des Nostradamus informieren möchten.
R. 11.08.03

Da ich nun alle drei Bücher von dir durchgelesen habe, erlaube ich mir, eine Rezension zu schreiben.
Ich kann mir durchaus vorstellen, wieviel Arbeit und Mühe es dir bereitet hat, die Werke von Nostradamus wörtlich zu übersetzen und möchte deine Leistung mit großem Lob und Bewunderung deines Durchhaltevermögens honorieren. Wie Elmar aber bereits angedeutet hat, ist damit der Kontext fast völlig verloren gegangen und somit ist dein Werk nur mehr für diejenigen wertvoll, die absolut keine Französisch- oder Lateinkenntnisse besitzen. Mit viel Phantasie könnte man sich zusammenreimen, was in den übersetzten Texten denn nun stehen könnte. Beispiele hat Elmar ja bereits aufgeführt und werden von mir nicht mehr wiederholt. Sehr enttäuscht war ich jedoch nach studieren des zweiten Buches, als ich deinen sogenannten Schlüssel des Meisters und die Neuanordnung der Verszeilen betrachtete. Du hast recht, wenn du schreibst, daß diesen Weg noch niemand gegangen ist, denn er ist wiedersinnig und völlig aus der Luft gegriffen.
Auch die neu gebildeten, sogenannten Leonischen Verse ergeben absolut keine flüssige Textbildung und ich kann einfach nicht glauben, daß du es ernst meinst und selber der Meinung bist, dies sei die entschlüsselte Version der Prophezeiungen. Wie kannst du nur Verse auseinanderreißen und noch dazu auf so eine derart grausame Art. Es ist mir wie gesagt unverständlich, was dich da geritten hat. Auch wenn du noch soviel Arbeit gehabt hast, rechtfertigt daß meiner Meinung nach auf keinen Fall diesen hohen Preis für ein Werk, daß mal abgesehen von dem letzten Band völlig wertlos ist. Bitte sei nicht böse auf mich, aber ich musste dies einfach los werden. Ich schreibe natürlich nur meine Meinung, die von anderen vielleicht nicht geteilt wird.
K. 20.08.03

eigentlich gehöre ich hier mehr zu den Lesenden, aber nach der massiven Kritik an Bills Buch muss ich mich doch einmal zu Wort melden.
Ich habe schon viele Nostradamusbücher gelesen, auch das von René und eben auch die Bücher von Bill.
Ausser Bills Dreiteiler konnte mich bis jetzt aber kein einziges Nostradamusbuch überzeugen. Jeder behauptet den Schlüssel zu haben, jeder denkt nur an Prophezeiungen und dass Nostradamus doch tatsächlich, wie es eben auch bei René geschrieben steht, so ziemlich jeden Namen jedes mehr oder weniger bedeutenden Königs, Diktators, Politikers usw. gewusst hat. Das halte ich für Unsinn. Ich bin zwar nicht der Meinung, wie Elmar Gruber z. B., dass Nostradamus keine Prophezeiungen geschrieben hat, aber ich denke auch nicht, dass er jeden \"Promi-Namen\" bis 3797 wusste und jedes Ereignis genau vorausgesehen hat.
Bills Bücher heben sich sehr angenehm vom üblichen Nostradamusbuch ab. Auch haben die Leonischen Verse eine lange Tradition, die von Nostradamus sicher gekannt und wahrscheinlich auch beherrscht wurde. Bills \"Schlüssel\" ergibt nur auf den ersten Blick keinen Sinn, man muss ihn sich halt schon genauer ansehen. Klar, dass der passionierte Nostradamusbuchleser sich hier nicht \"zu Hause fühlt\", wahrscheinlich fehlen die gut vorsortierten \"Häppchen\" und der übliche Katastrophenkalender.
Fazit: Bills Bücher sind neben Elmars Buch die ersten, die das Thema Nostradamus endlich etwas wissenschaftlicher angehen, was meiner Ansicht nach schon längst überfällig war.
W. 26.08.03

Da hast du meiner Meinung nach etwas sehr sinnvolles vollbracht, auch wenn es hier und da noch andere Meinungen gibt. Danke für dieses Werk, besonders Band 3 der ja viel verspricht.
Daran wird man als wirklich interessierter wohl nicht vorbei kommen.
de. 31.08.03

Ich habe mittlerweile Ihr dreibändiges Werk erstanden und beschäftige mich intensiv damit - für meine eigene Arbeit eine echte Bereicherung.
C.G. 01.04.04

ein text aus dem 19ten jahrhundert (*) hat mich dazu bewogen, mir die bücher von guillaume thonnaz (antikbill ??) zu kaufen. endlich mal die nostradicts \"am stück\" bzw in 3 stücken. ich kann diese riesenarbeit jederzeit als \"standard\" für die grundlagenforschung empfehlen.
(*) ich bin mit einem anderen thema -- frz. mittelalter -- beschäftigt, nicht speziell mit nostradamus. allerdings lässt sich nostradamus auch da nicht übersehen.
M. 15.10.04

Weitere Stellungnahmen finden Sie auf der Seite des Autors unter: http://www.zannoth.de/

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