Lebensqualität und Adoleszenz

- ein entwicklungs- und geschlechtsbezogener sowie internationaler Vergleich. Band 4

Hartmut Knopf / Hartmut Leipziger / Werner Merkle

Kurzübersicht

Die große Popularität der Lebensqualitätsforschung zeigt sich unter anderem in der Vielzahl der partizipierenden Wissenschaftsdisziplinen. In der psychologischen Forschung ist das Konstrukt der Lebensqualität noch relativ selten anzutreffen, zumeist wird es im Kontext mit affinen Begriffen wie Wohlbefinden, Zufriedenheit und Glück beschrieben.
Anliegen dieses Buches ist es zunächst, die aus der psychologiehistorischen Entwicklung entstandenen unterschiedlichen Sichtweisen auf den Untersuchungsgegenstand zu analysieren.
ISBN: 978-3-937231-60-0
Veröffentlicht: Dezember 2004, 1.. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 252, Format DIN A5, Gewicht 0.33 kg
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Lebensqualität und Adoleszenz

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 Die große Popularität der Lebensqualitätsforschung zeigt sich unter anderem in der Vielzahl der partizipierenden Wissenschaftsdisziplinen. In der psychologischen Forschung ist das Konstrukt der Lebensqualität noch relativ selten anzutreffen, zumeist wird es im Kontext mit affinen Begriffen wie Wohlbefinden, Zufriedenheit und Glück beschrieben.
Anliegen dieses Buches ist es zunächst, die aus der psychologiehistorischen Entwicklung entstandenen unterschiedlichen Sichtweisen auf den Untersuchungsgegenstand zu analysieren. Deutlich wird dabei, dass eine Fokussierung auf einzelne psychische Facetten ebenso überwunden werden muss, wie die Verwendung von ausschließlich person- oder umweltzentrierten Konzepten. Wie bereits aus emotions- und motivationspsychologischen Forschungen zum Wohlbefinden bekannt ist, müssen auch bei der Lebensqualität objektive und subjektive Aspekte unterschieden werden. Aus der Perspektive der Psychologie wird unter subjektiver Lebensqualität ein sehr komplexes Konstrukt aus physischen, psychischen und sozialen Komponenten sowie deren Verknüpfungen unter Einbeziehung einer gewissen Funktionsfähigkeit verstanden.

An die Begriffs- und Konzeptdiskussion zur Lebensqualität schließt sich eine Analyse psychologischer Ansätze und Instrumentarien zur Erfassung des Konstrukts an. Daraus werden Anforderungen an eine Methodenentwicklung abgeleitet.

Da die Lebensqualität von Adoleszenten Gegenstand der empirischen Untersuchungen ist, werden aktuelle empirische Befunde insbesondere zu Wertorientierungen von Jugendlichen diskutiert. In den eigenen Untersuchungen, die auf der Befragung von über 1.000 Adoleszenten aus Deutschland, Griechenland und Italien beruhen, werden Daten zur Relevanz verschiedener Lebensbedingungen sowie zur Zufriedenheit erhoben und analysiert. Dabei erfolgt eine Differenzierung nach Alter, Geschlecht und nationaler Herkunft.

Die Untersuchungen wurden im Rahmen des SOKRATES-Programms der Europäischen Union durchgeführt. SOKRATES ist das Aktionsprogramm zur Förderung der transnationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

 

Die Herausgeber:

Prof. Dr. Gerhard Igl studierte Ökonomie in Berlin, später Pädagogik in Leipzig und promovierte zum Dr. rer. oec. an der Humboldt-Universität Berlin. Er arbeitete in mehreren verantwortlichen Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung und in der Wirtschaft, u.a. als Lehrer und als Betriebsberater. Seit dem Jahr 2000 lehrt er an der Hochschule Anhalt (FH) in Bernburg Dienstleistungsmanagement.
Kontakt: http://www.hs-anhalt.de/nc/zielgruppen/studieninteressierte/studienangebot-a-z/studiengang/oekotrophologie.html 

http://moe.loel.hs-anhalt.de/

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Prof. Dr. habil. Hartmut Knopf studierte Psychologie und Pädagogik, promovierte und habilitierte über Lern- und Bildungsprozesse und war seit 1987 Professor für Pädagogische Psychologie am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten: Diagnostik und Förderung von Begabungen, Prävention und Intervention bei Aggression und Gewalt von Kindern und Jugendlichen, Lebensqualität von Jugendlichen im interkulturellen Vergleich sowie Psychologische Aspekte des Familienrechts.

(Professor Dr. Hartmut Knopf ist am 31. Mai 2013 verstorben)  http://www.philfak3.uni-halle.de/paedagogik/lehrpsycho/knopf/ 

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Prof. Dr. Dr. Werner Merkle studierte Makroökonomie sowie Psychologie und promovierte zum Dr. rer. pol. und Dr. phil. Seit fast zwei Jahrzehnten ist er als Hochschullehrer tätig, zunächst an der Fachhochschule Fulda, danach als Professor für Beratungslehre an der Hochschule Anhalt (FH) in Bernburg. Er nahm darüber hinaus zahlreiche Lehraufträge an mehreren Universitäten und Fachhochschulen wahr und arbeitete nebenberuflich als Konfliktberater. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der beruflichen Kompetenzen.
Kontakt:
http://www.loel.hs-anhalt.de/fachbereich/personal/professoren/index.html

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Schriftenreihe zur Entwicklung sozialer Kompetenz

Herausgegeben von Gerhard Igl / Hartmut Knopf / Werner Merkle

 

Der rasche Wandel in unserer Zeit bedingt fortlaufend Veränderungen in sämtlichen Lebensbereichen. So stellt die Zukunft Unternehmen und deren Mitarbeiter vor zahlreiche neue Aufgaben. Moderne Technologien, steigende Anforderungen an die Qualität, veränderte mikro- und makroökonomische Organisationsformen erfordern eine hohe Flexibilität des Einzelnen, die auch die Beziehungen im Arbeitsprozess umfasst. Die Zusammensetzung der jeweiligen Struktureinheiten richtet sich nach den Anforderungen des Betriebsprozesses und verändert sich zuweilen innerhalb kürzester Zeit. Die gleichzeitige Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen setzt eine schnelle Umstellung auf das jeweilige Subsystem voraus, in dem spezifische soziale Strukturen mit jeweils abweichenden Kooperations- und Kommunikationsformen herrschen.
Oft fehlt die Zeit für ein langsames, sich gegenseitiges Annähern, da die betriebliche Funktionalität eine rasche zielorientierte Zusammenarbeit voraussetzt. Dies verlangt, dass der Einzelne über eine hohe Flexibilität in seinem Verhalten und über hohe soziale Kompetenz verfügt. Zunehmende Anforderungen an die Mobilität führen zugleich zu Veränderungen in den sozialen Kontakten, deren Stetigkeit und Dauerhaftigkeit abnimmt. Hinzu kommen vermehrt Vereinzelungstendenzen, die wiederum auch durch neue Technologien und Arbeitsformen bedingt sind.
So bleibt die Entwicklung sozialer Kompetenz, wie sie in Alltagssituationen erworben werden kann, oft hinter den Anforderungen in den verschiedenen Lebensbereichen zurück. Zudem werden diese Kompetenzen in der schulischen, beruflichen und universitären Ausbildung nicht ausreichend gefördert.
Mit dieser Schriftenreihe soll daher ein Beitrag geleistet werden, diesbezügliche Defizite zu beheben. Die Schriften wenden sich gleichermaßen an Vertreter der Theorie und Praxis, an Ausbilder und Lehrende, wie auch an Personen, die unternehmerische Verantwortung tragen. Den Ausbildern zeigen sie Möglichkeiten auf, wie solche Kompetenzen vermittelt werden können, den Vertretern der beruflichen Praxis geben sie Hilfestellung bei der betrieblichen Bewältigung sozialer Anforderungen.

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