Kunst- und Kulturförderung - Symbol der Unternehmenskultur?

Eine interdisziplinäre Untersuchung

Ruth von der Kley

Kurzübersicht

Eine interdisziplinäre Untersuchung
ISBN: 978-3-930894-71-0
Veröffentlicht: 2003, -. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 292, Format DIN A5, Gewicht 0.39 kg
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Kunst- und Kulturförderung - Symbol der Unternehmenskultur?

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Details

Ziel der Untersuchung ist es, den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Kunst- und Kulturförderung aufzuzeigen. Es wird die zentrale Frage gestellt, ob und wie weit Kunst- und Kulturförderung als Symbol der Unternehmenskultur fungieren kann. Welche Bedingungen müssen gegebenenfalls erfüllt sein, damit Unternehmen mit ihrem Engagement die eigene Kultur zum Ausdruck bringen können?
Ausgehend von Veränderungen in der derzeitigen unternehmerischen Praxis, geht es erstens um den derzeitigen Kulturwandel, zweitens um die Frage, was Unternehmenskultur ist und was sie bewirkt. Drittens wird erörtert, welche Formen von Kunst- und Kulturförderung es gibt und wo die Ziele und der Nutzen für die Unternehmen liegen.

Der Untersuchung liegen fünf Thesen zugrunde:

  1. Die Kultur von Gesellschaften, so auch von Unternehmen, wird maßgeblich geprägt von den verschiedenen kulturellen Subsystemen, besonders von Wissenschaft, Kunst, Bildung und Wirtschaft.
  2. Unternehmen bedürfen einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit anderen kulturellen Subsystemen, da sie nur so dem Kulturwandel gewachsen sind und im kommunikativen Wettbewerb um Aufmerksamkeit bestehen können. Aufgrund der Wahrnehmungs- und Erkenntnisfunktionen sowie der Aufmerksamkeitswirkung von Kunst, ist es für Unternehmen besonders attraktiv, Kunst zu fördern.
  3. Kunst- und Kulturförderung können als Symbol für die Unternehmenskultur fungieren, bzw. das spezifische Wertesystem mitprägen und helfen, dieses nach innen und außen zu vermitteln .
  4. Eine neue Form der unternehmerischen Kunst- und Kulturförderung wird derzeit im Kontext des gesamtkulturellen Wandels wichtig. Bei diesem Engagement geht es um einen beidseitigen Kulturtransfer.
  5. Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit das Wirkungspotenzial von Kunst- und Kulturförderung ausgeschöpft und Synergieeffekte mit der Unternehmenskultur erreicht werden können.

Zur Autorin:

Ruth von der Kley

Freie Projektleitung KulturKommunikation (Auswahl)

  • Televisor Mediendienstleistungen GmbH, 01/1998 - 03/1999
  • verschiedene kleinere Kunst- und PR-Projekte, seit Mai 1998
  • 235 Media GmbH, 12/1000 - 08/2999
  • Andreas Grosz Unternehmenskommunikation, seit 08/1999
  • Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung, 03/2002


Seminare / Vorträge / Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Veröffentlichung der Abschlussarbeit , 2000: (Kunstsponsoring), FernUniversität Hagen
  • Vortrag 4. Hamburger Kulturbörse, 06/2000: Benchmark Kulturförderung (Büro Grosz)
  • Präsenzveranstaltungen FernUniversität Hagen, 02/200 + 09/2001 + 09/2002: Kunst- und Kulturfördeurung als Symbol der Unternehmenskultur?

Eigene AusstellungsProjekte (1994-1996)

  • Berufsbegleitende Promotion (summa cum laude)
  • Hochschule für Wirtschaft und Kultur Hamburg:
    „Kultur- und Kunstförderung – Symbol der Unternehmenskultur?\"

Aufbaustudium

  • Kulturmanagement an der Fernuniversität Hagen, 1996-1999:
    „Kunstsponsoring. Das Volkswagen-Kultur-Engagement\"
    (ISBN 3-8258-5159-1)

Trainee

  • Televisor Mediendienstleistungen GmbH, 01/1997 - 12/1997
    PR + Öffentlichkeitsarbeit + Marketing Kunst, Medien + Film

Studium

  • Kunstgeschichte, Französisch und Italienisch, 1990 - 1996
  • Studienabschluss: Magister Artium

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