Integration dezentraler Wertstofferfassungssysteme

am Beispiel von Glas- und Papierdepotcontainern im urbanen Raum

Dipl.-Ing. Bärbel Hildebrand

Kurzübersicht

am Beispiel von Glas- und Papierdepotcontainern im urbanen Raum
ISBN: 978-3-930894-16-1
Veröffentlicht: 1999, -. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 67, Format DIN A4, Gewicht 0.28 kg
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Integration dezentraler Wertstofferfassungssysteme

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Details

Depotcontainer zur getrennten Erfassung von Altglas und Altpapier gehören in der BRD heute zum Stadtbild. Sie sind als System eingeführt und werden genutzt. Dies sagt jedoch nichts über die Effizienz des Systems, spezifisch eines Standortes, und die Akzeptanz durch die Bevölkerung aus. Jeder kennt ausgebrannte und verwüstete Container, jeder kennt Standorte, an denen neben Containern Müll abgelagert wird, jeder kennt Container, die überlaufen, und jeder hat sich schon über unpraktikable Aufstellung sowie das oft anzutreffende unschöne Erscheinungsbild im städtebaulichen Umfeld geärgert.

Dieses Umfeld zu analysieren und die Meinung der Nutzer aufzuarbeiten ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit von Frau B. Hildebrand. Am Beispiel ausgewählter Gebiete der Stadt Essen wurden die Depotcontainerstandorte dokumentiert und bewertet. Die dargestellten Ergebnisse zeigen deutlich, dass in vielen Fällen mit einfachen Mitteln Verbesserungen zu erzielen sind.

Damit ist dieses Buch ein gutes Nachschlagewerk, um zu sehen, was gute und was schlechte Lösungen sind. Es wird aber auch deutlich, dass oft abfalltechnische Anforderungen wie z.B. die Aufstelldichte und städtebaulich optimale Lösungen nicht gleichermaßen befriedigend zu handhaben sind. Umso wertvoller erscheint mir diese Arbeit, da sie eine Fülle von Anschauungsmaterial bietet, welches dem Planer hilft, ein Bewusstsein für das richtige Umfeld von Depotcontainern zu entwickeln.
Um den Aspekt \"das muss man gesehen haben\" zu gewährleisten, habe ich mich entschlossen, dem Buch eine CD-ROM beizulegen, welche eine sehr umfangreiche Fotodokumentation, verknüpft mit dem Text enthält, so dass der Leser sich ein eindrucksvolles Bild machen kann und bei eigenen Planungen potentielle Standorte hinsichtlich ihrer Akzeptanz und Effizienz abzuschätzen lernt.

Dass das hier dargestellte Bild nicht ausschließlich für die Stadt Essen gilt, braucht sicher nicht erwähnt zu werden. Die gleichen Bilder sind in jeder deutschen Stadt anzutreffen. Ich hoffe, dass dieses Buch dazu beiträgt, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass auch Depotcontainer ein technisches System sind, welches gestaltet, dimensioniert und betrieben werden muss.

Herausgeber:
Bauhaus-Universität Weimar
Professur für Abfallwirtschaft
Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Bidlingmaier (Lehrstuhlleiter)
Coudraystraße 7
99421 Weimar
http://www.uni-weimar.de/Bauing/abfallw/

Universität Stuttgart
Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft
o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert
Bandtäle 2
70569 Stuttgart
http://www.iswa.uni-stuttgart.de/afw/

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