Götter, Griechen und Germanen Band 2

Namenkundliche Untersuchungen zur Nibelungensage. Eine Entwicklungsgeschichte der germanischen Religion. Band 2

Norbert Lönnendonker
ISBN: 978-3-941216-76-1
Veröffentlicht: September 2013, 1. Auflage, Einband: Broschur, Abbildung und Tabellen: 45 Abbildungen und 7 Tabellen, Seiten 400, Format DIN A5, Gewicht 0.6 kg
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Götter, Griechen und Germanen Band 2

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Norbert Lönnendonker

Götter, Griechen und Germanen

Namenkundliche Untersuchungen zur Nibelungensage.

Eine Entwicklungsgeschichte der germanischen Religion. Band 2

400 Seiten, Din A5, 45 Abbildungen, 7 Tabellen. Broschur. ISBN: 978-3-941216-76-1. Preis: 28,00 Euro.
RHOMBOS-VERLAG, Berlin 2013

Die Bände 2 und 3 dieser Trilogie beschäftigen sich vornehmlich mit mythologischen Fragen, die zum Ergebnis haben, dass die sogenannten „Heldennamen“ im Sinne Hermann Useners „abgelegte Götternamen“ und „abgelegte Götterbeinamen“ sind. Die Namen der Götter waren in der Frühzeit bedeutend zahlreicher, als uns das aus der griechischen Antike bewusst ist, aber die griechische Religion kennen wir auch „lediglich“ aus der Sicht Homers und Hesiods; die Religion des Volkes kennen wir im Allgemeinen nicht.
Diskutiert werden die Namen der „Helden“: Walther, Gunther, Siegfried, Hagen (von Tronje), Hamlet, Viglet, Detleif der Däne, Ermenrich, Attila und „verschiedene“ »Hildas«. Weiter finden sich die „Helden“ Sintram, Herbort (Herburt) und Herdegen, von welchen einer wiederum mit einer Hilda zusammenkommt.
Wie in den Kapiteln der Bände 2 und 3 dargestellt wird,  ergeben sich häufig Berührungen mit einer anderen Toponymie von Kultorten germanischer und keltischer Gottheiten.
Das Ortsnamengerüst (der Kudrun- und der Thidrekssaga) bleibt bis auf Ausnahmen zeitlich auf die Jahre zwischen 800 und 1200 n. Chr. beschränkt. Es spiegelt also in Bezug auf die Schreibweisen die Zeit der mutmaßlichen Verschriftlichungen von Teilen der Sage wider. Zweisprachigkeit – keltisch, germanisch – bleibt eine zum Teil belegte Möglichkeit.

Siehe auch “Götter, Griechen und Germanen”, Band 1 und Band 3

Inhaltsverzeichnis

Vorwort    5

Danksagung    6

Kapitel 10    11
Das Verfahren der Ansippung    11
Ansippung durch Lokalpatriotismus    15
Ansippung bekannter Adels- an Göttergeschlechter    19
Ansippung weniger bekannter Adelsgeschlechter an bekannte Adelsgeschlechter    19
Ansippung mit symbolischen Gesten    20
Ansippung durch Namen    20
Ansippung durch Spitznamen    22
Eine ganze Berufsgruppe wird angesippt    22
Ansippung an Flussnamen    24
Ansippung über falsch verstandene Ortsnamen    31
Ansippung an Götter    33
Ansippung von Göttern mit bestimmten Funktionen    35
Ansippung von Augenblicksgöttern    36
Ansippung von persönlichen Göttern    37
Kann die Dichtung eine Hypostase ansippen?    38
Kann ein Symboltier angesippt werden?    38
Gibt es nachträgliche Mythologisierung?    39
Drei verschiedene erhaltene Stadien einer Ansippung!    41
Ansippung von Heiligen der römischen Kirche an Götter    43
Ansippung von Taktik und Strategie    46
Ansippung innerhalb anderer Religionssysteme    52
Völlig grundlose Ansippung?    60

Kapitel 11    61
Siegfried/Freyr/Frô/Ing    61
Spuren einer (?) Erbkrankheit in der Mythologie    65
Der Name Siegfried    79
Entwurf einer naiven Psychologie des  vorzeitlichen Menschen    82
Verbindung zum gemein-keltogermanischen Eberkult    83
Welchem indoeuropäischen Gott ähnelt Siegfried?    86
Berichtigung    90
Der »hypothetische« Knabe    92
Die »gefälschte« Tochter    100
Die menschliche und göttliche Katastrophe    101
Mythologisches Fazit    103
Medizingeschichtliches    112
Keltische mythologische Verwandtschaften    116
Mythologisches Fazit    134

Kapitel 12    137
Dietrich von Bern – Apollo?    137
Dietrich von Bern und seine Abstammung  in der Mythologie    142
Otto Klaus Schmich sei Dank oder  »Die Macht des Zufalls«    143
Interpretatio romana    148
Lokalisation des Toutiorix    152
Der Dietrich von Bern des Nordens    154
Heimdall / Ríg    156
Heimdall als zukunftskundiger Gott    161
Woher stammt eigentlich Heimdalls Horn?    161
Warum nennen wir ihn nicht einfach Dietrich?    165
Die Bedeutung schriftlicher Zeugnisse    169
Fazit    170
Und doch nicht alles - Ein keltischer Herakles?    171
Ogmios    171
Synkretismus    181
„Andere“ Apollos    182

Kapitel 13    195
Odin/Wotan/Hagen    195
Die Zeugung des (B)Aldrian    195
Frigg    198
Balder, »Baldrian«    201
Die Dreiheit der Muttergöttinnen    208
Bewusstes und Unbewusstes    217
Das Streben nach Sangeskunde    225
Das Streben nach Heilkunde    227
Kultische Bedeutung    230
Mythologisches Fazit    237
Die Dreiheiten in der Runenfindung und Götterdichtung    240

Kapitel 14    257
Die Struktur des germanischen Himmelsgottes    257
Was wissen wir über den germanischen Himmelsgott?    257
»Irmintiu«, Ermanarich, Ermenrich    264
Der Gott der römisch/germanischen Mischreligion    270
Eine Hypostase von Donar als Himmelsgott    276
Das Swanhild-Problem    277
Der Ermanarich des Nordens    278
Fazit    284
Weitere Hypothese    285
Gab es auch eine Form eines Mercurius-Tiuz?    287
Ein Himmelsgott in der Heldensage    290
Eine weitere Walther-Sage?    294
Himmelsgott, eine Karriere    295
Allvater    300

Kapitel 15    305
Hilda-Hludana    305
Bildnisse der Hludana    309
Bildniskritik    315
Vorstellungen    317
»Hilda« in Dänemark    323
Die eigenartige Häufung der mit germanisch harja- zusammengesetzten Männernamen    325
Die wundersame Häufung der »Hilda«-Namen    330
Brunhild    342
Die Vâlandinne    344
Toponymisch-geographisches Fazit    357
Rtuelle Miscellen    359
Späte Entwicklungen    374
Kultisches    375

Abbildungsverzeichnis    383
Tabellenverzeichnis    385
Literaturverzeichnis    387

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