Feind hört mit

Das Sicherheitsbuch

Thor Alexander

Kurzübersicht

Das Sicherheitsbuch
ISBN: 3-937231-29-3
Veröffentlicht: 2004, 1. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 172, Format DIN A5, Gewicht 0.24 kg
Lieferzeit: alte Ausgabe, wird nicht mehr geführt
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Feind hört mit

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Details

Die erste Auflage ist vergriffen. Bitte beachten Sie die erweiterte, überarbeitete zweite Auflage.

Das Buch berichtet unterhaltsam über das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten und Gefahren. Sie werden den Nutzen von SSL-Verbindungen schätzen lernen und erfahren, was für einen umfassenden Schutz Ihrer Privatsphäre im weltweiten Web notwendig ist und wo Sie dafür Unterstützung durch hilfreiche Programme erhalten.

Das Sicherheitsbuch informiert auch über die Geschichte und die Hintergründe von Viren, Würmern, Trojanern, Webkäfern, Internetkletten & Dauerkeksen, Fingerabdrücken, Mailhexen, Keyloggern, Mail- und Kompressionsbomben, DoS-Attacken, Hijackern, Dialern, RFIDs, WLAN und Hot Spots. Es klärt über Abhörmaßnahmen und den Zusammenhang von Spam und Drogen auf. Außerdem werden vom E.T.-Syndrom befallene Programme aufgeführt. Zu Ihrem persönlichen Schutz werden sowohl eine Vielfalt von Abwehrmaßnahmen vorgestellt als auch auf entsprechende Handgriffe und Schutzprogramme hingewiesen. Zum Abschluß werden Tipps für das richtige Verhalten vermittelt.

Inhalt:
A Persönliche Sicherheit 
B Firewall 
C Antivirensoftware 
D Antispionagesoftware 
E Persönliche Daten & Seriöse Programme 
F Spam und ähnliches 
G Dialer 
H WLAN und andere Ausstrahlungen 
I Feind sieht Sie per Webcam & Biometrie 
J Archivierung und Datensicherung 
K Kostenlos oder kostenpflichtig?
L Verschlüsselung
M Die zehn Gebote

Fragen, auf die Sie in diesem Buch Antworten finden:

Ist mein Rechner sicher?
Welche Software benötige ich für einen vernünftigen Schutz meines Computers?
Wozu brauche ich eine Firewall? Wie funktioniert sie?
Wie kann ich die Funktionsweise einer Firewall richtig testen?
Wie kann ich anonym surfen?
Wo gibt es kostenlose Antivirensoftware?
Viren, Würmer, Trojaner – ein alter Hut?
Welche Historie haben diese Schädlinge?
Virenimpfung oder Wurmkur?
Brauche ich Antispionagesoftware?
Welche Formen von Spyware gibt es?
Was ist der Unterschied zu Adware?
Was macht ein Keylogger, die Tastatur abzuschließen wird es ja wohl nicht sein?
Wie kann ich mich vor dem Ausspionieren schützen?
Welche persönlichen Daten transportieren Dokumente seriöser Softwarehersteller?
Was beinhaltet mein digitaler Fingerabdruck? Wie kann ich ihn beseitigen?
Was ist das E.T.-Syndrom? Was kann ich dagegen tun?
Wie kann ich meinen Browser das Schnüffeln abgewöhnen?
Was sind Internetkletten?
Wie schütze ich mich vor Webkäfern?
Welche Anwendungen verwenden Internetkekse und wie kann ich das „Krümeln“ beseitigen?
Was sind Zertifikate? Worauf muß ich dabei achten?
Was mache ich mit Schnüffeldokumenten?
Welcher Paßwortschutz ist bei Officedokumenten unsicher?
Wie erhalte ich die Officemenüs sofort vollständig angezeigt?
Wie entferne ich Indexeinträge im Text per Knopfdruck?
Wie adressiere ich in Excel eine Zelle absolut und nicht relativ?
Was fällt alles unter Spam?
Wer erfand das Wort Spam?
Wie kommen Spamversender zu meiner eMailadresse?
Was sind Mailhexen und Kettenbriefe?
Wie funktionieren Mailbomben sowie Kompressionsbomben?
Wie funktionieren DoS-Attacken?
Was DDoS- und DRDoS-Attacken?
Wie kann ich mich vor der Opferrolle und vor der Mittäterrolle bei DoS- und Spam-Attacken schützen?
Was mache ich mit Popup-Spam, Spamfaxen und SMS-Spam?
Was sind Hijacker?
Was beinhaltet die Robinson-Liste?
Was ist Viagra für mein Postfach?
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Spam und Drogen?
Wer kennt die Nigeria-Connection?
Sind Dialer noch ein Problem und wer schützt mich davor?
Welche Risiken gehe ich mit WLAN und Bluetooth ein?
Was wurde vor dem ECHELON-Ausschuß der Europäischen Union zu Abhörfragen im Privat- und wirtschaftlichen Bereich berichtet?
Wie können andere mithören?
Wie wird weltweit abgehört?
Wie kann die Mißbrauchsmöglichkeiten meines WLANs reduzieren?
Netstumbler, Hot Spots und Warchalking?
Wie entstand die Biometrie?
Welche Risiken bergen RFIDs? Wie kann ich mich davor schützen?
Was kann mit einer Webkamera ausspioniert werden?
Wie schütze ich mich vor Datenverlust?
Warum und wie sollte gesichert und archiviert werden?
Wie gehe ich mit Disketten (CDs/DVDs) um?
Wie kann ich größere Mengen entsorgen?
Welche Möglichkeiten und Verfahren der Verschlüsselung gibt es?
Wie erkennen Sie, ob abhörsicher übertragen wird?
Wie können Sie auf eine sichere Verbindung wechseln?
Wie erreiche ich doppelte Sicherheit bei der Übertragung von eMails?
Wo liegt der Unterschied zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung?
Wie ist das mit öffentlichen und privaten Schlüssel?
Wie funktioniert das Signieren von Dokumenten?
Welche Software kann ich zum Verschlüsseln verwenden?
An welche zehn Gebote sollte ich mich beim Mailen halten?
Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Autors:
www.das-sicherheitsbuch.de
www.freemail-buch.de
www.das-freemailbuch.de
www.das-homepagebuch.de

Hintergrundinformationen

Jeder Vierte surft ohne Virenschutz
BSI-Studie: Bürger zu sorglos im Internet

Bonn, 27. Januar 2005 – Den gestiegenen Sicherheitsvorfällen im Jahr 2004 zum Trotz: Die meisten Deutschen interessieren sich kaum für das Thema Internetsicherheit und sind nach wie vor zu sorglos im Internet unterwegs. Das belegt eine repräsentative Studie, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei TNS Emnid in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden 1000 Personen ab 14 Jahre in einer repräsentativen Umfrage. Im weiteren Studienverlauf wurden die 530 Internetnutzer ausführlicher befragt.

\"Für zwei Drittel der Befragten hätte ein Computerausfall – nach eigener Einschätzung – keine schwerwiegenden Folgen. Das erklärt das fehlende Interesse am Thema Sicherheit\", erläutert Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI, die Studienergebnisse. Entsprechend schlecht sei deshalb die Vorsorge: Jeder Vierte bewege sich ohne Virenschutzprogramm im Internet und nur die Hälfte der Internetnutzer setze eine Firewall ein. Seine Daten sichere ebenfalls nur jeder Zweite regelmäßig, so der BSI-Präsident weiter.

Doch allein das Einschalten der entsprechenden Schutzmaßnahmen reicht nicht aus, um sicher im Internet zu surfen. Wichtig ist das regelmäßige Schließen von Sicherheitslücken in den genutzten Programmen, das so genannte Patchen. Doch das steht nur für jeden dritten Internetnutzer regelmäßig auf der Tagesordnung. Lediglich bei den Virenschutzprogrammen sieht es besser aus: Vier von fünf Nutzern aktualisieren die entsprechenden Virensignaturen mindestens monatlich, jeder Dritte sogar wöchentlich.

Überraschend hoch ist in der Bevölkerung dagegen das Wissen zu Angriffsmöglichkeiten über das Internet: Dass der eigene PC von Fremden ferngesteuert werden kann, wissen 90 Prozent. Und sieben von zehn Nutzern sind sich bewusst, dass die Absenderadressen von E-Mails gefälscht sein können. Trotz dieses Wissens schützen sich die deutschen Internetnutzer nicht ausreichend. \"Die Studie deckt eine scheinbar paradoxe Situation auf: Man weiß zwar offensichtlich um die Gefahr, fühlt sich selbst aber nicht zum Handeln aufgefordert. Die Vorsorge ist mangelhaft, weil rein privat genutzte Rechner häufig nur eine geringe Bedeutung haben\", schlussfolgert Helmbrecht. Der BSI-Präsident gibt jedoch zu bedenken, dass unsichere PCs die gesamte IT-Infrastruktur gefährden würden. Schließlich könnten nur solche Sicherheitslücken massiv von Angreifern ausgenutzt werden, die bei vielen Rechnern bestünden. Weitere Aufklärung wäre deshalb unbedingt notwendig, so Helmbrecht weiter. Insgesamt verfügen die deutschen Internetnutzer über durchschnittliche IT-Fachkenntnisse: Die Hälfte kennt sich nach eigenen Angaben gut bis sehr gut aus. Nur jeder Zehnte gibt an, wenige bis gar keine Fachkenntnisse zu besitzen.

Insgesamt ergab die Umfrage, dass 57 Prozent der Deutschen online sind. Die Internetnutzung steigt dabei mit Einkommen und Bildung. Allerdings gibt es noch immer große Altersunterschiede: Während 80 Prozent der 14 - 29 Jährigen das Internet nutzen, ist das Verhältnis bei den über 60 Jährigen genau entgegengesetzt – nur jeder Fünfte surft im Netz. Die Gründe für die fehlende Internetnutzung: Ein Drittel der Befragten besitzt keinen Computer, ebenfalls ein Drittel ist am Internet nicht interessiert. Keinen Zugang zum Internet haben 15 Prozent. Wer online ist, benutzt das Netz hauptsächlich für die Suche nach Informationen, zur Nutzung von E-Mail und zum Lesen von Nachrichten. Jeder dritte Internetnutzer erledigt darüber hinaus seine Bankgeschäfte über das Internet.

Um das Sicherheitsbewusstsein bei den Deutschen zu erhöhen, hat das BSI in den vergangenen Jahren verschiedene Aufklärungsangebote ins Leben gerufen – darunter die Internetseite www.bsi-fuer-buerger.de. Dort werden aktuelle Sicherheitsthemen einfach und verständlich erklärt. Wer zudem regelmäßig per E-Mail informiert werden möchte, kann jeden zweiten Donnerstag den Computer-Newsletter SICHER • INFORMIERT mit wichtigen Sicherheitsnachrichten beziehen. Darin erfährt, man welche Computerviren gerade ihr Unwesen treiben, welche Patches man sich unbedingt herunterladen sollte und andere interessante Nachrichten rund um das Thema IT-Sicherheit.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde am 1. Januar 1991 gegründet und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Das BSI ist eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Derzeit sind beim BSI in Bonn rund 400 Informatiker, Physiker, Mathematiker und andere Mitarbeiter beschäftigt.

Kontakt: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Postfach 20 03 63, D-53133 Bonn, eMail: Michael.Dickopf@bsi.bund.de, Internet: www.bsi.bund.de, www.bsi-fuer-buerger.de.

Zusatzinformation

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