Fabeln

Fabeln von Zurab Alibegashvili aus dem Georgischen und Russischen. Mit Illustrationen von Marina Alibegashvili

Alibegashvili, Zurab

Kurzübersicht

Fabeln von Zurab Alibegashvili aus dem Georgischen und Russischen. Mit Illustrationen von Marina Alibegashvili
ISBN: 978-3-937231-74-7
Veröffentlicht: 2005, 1. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 212, Format 120 x 190, Gewicht 0.2 kg
Lieferzeit: 2 - 6 Werktage
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Fabeln

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Details

Das ist schwer - gleichzeitig
eine Schnecke im Wald
und eine Schwalbe am Himmel
zu suchen.
(Zurab Alibegashvili)

 

Liebe Leserin, lieber Leser,
ich möchte Ihnen einen Traum erzählen, damit Sie verstehen,
warum ich Fabeln schreibe.
Eines Nachts träumte ich:
Ich sitze mit einem Blatt Papier und Bleistift in der Hand auf einer
kleinen Insel. Um die Insel herum ist Wasser und im Wasser sind
sehr viele Menschen. Plötzlich rufen sie:
»Zura, was machst du da? Komm zu uns ins Wasser, es ist ganz warm!«
»Danke schön, aber ich will nicht!«
»Aber, warum nicht?«
»Wenn ich zu Euch komme, wird mein Papier nass und ich kann
nicht weiterschreiben. Und außerdem ist das kein Wasser, wie ihr es
genannt habt, sondern ein Sumpf.«
»Aber es riecht nicht nach Sumpf! Es ist kristallklares Wasser!«
»Oh doch, es stinkt! Ihr habt einfach vergessen, wie Wasser riecht
und deswegen macht ihr keinen Unterschied. Für euch riecht alles
gleich.« Dann wachte ich auf.
In meinem Leben gab es viele Ungerechtigkeiten. Ich habe eine große
Familie. Eine meiner Großmütter fl üchtete 1915 von der Türkei
nach Georgien. Meine andere Großmutter saß von 1937 bis 1947
in Sibirien im Gefängnis. Oft habe ich selbst Ungerechtes erlebt. Es
hat mich verletzt und ich habe dann leise geweint. Jetzt weine ich
nicht mehr. Jetzt schreibe ich.
Obwohl ich manchmal wie ein Wolf heulen möchte.
Mein erster Versuch, die Fabeln zu veröffentlichen, war noch in der
UDSSR, er wurde leider abgelehnt. Seit 1993 bin ich in Deutschland,
und auch hier lehnten mich bisher alle Verlage ab.
»Warum?«, dachte ich, – »weil deine Fabeln, lieber Zura, nicht ins
Konzept der Verlage passen.«
Mit der Wahrheit kann man kein Geld verdienen. Es werden Bücher
über Erotik und Gewalt geschrieben, dann ...
Ich habe großen Respekt vor vielen Philosophen und Schriftstellern,
aber vor niemandem trete ich einen Schritt zurück.
Seien Sie gesund.
In Liebe
Zurab

 

Ein redseliger Mensch
Ein Mensch saß auf einem Stein und sagte:
»Hey, ich habe so viele Steine, dass ich ein großes und
schönes Haus bauen kann! Aber - «
Nach dem ›aber‹ redete und jammerte er nur, den ganzen
Tag.
»Mensch, du hast gesagt, dass du ein großes und schönes
Haus bauen kannst. Stimmt das?«
»Ja, das stimmt! Und ich kann es wirklich bauen!«
»Und warum baust du dann nicht?«
»Na ja - «
»Bitte sag nichts mehr! Sonst dauert dieses ›na ja‹ wieder
einen Tag! Ich sage dir, warum du kein Haus baust!«
»Und warum?«
»Weil - vielleicht, ja, du kannst es wirklich, oder du könntest
ein großes und schönes Haus bauen, aber in Wirklichkeit,
mein lieber Mensch, sprichst du lieber davon und
als dass du baust! Verstehst du? Du magst lieber reden als
bauen!«

 

Der Schachspieler
»Na, Schachspieler, spielst du?«
»Ja, ich spiele.«
»Kann ich dir eine Frage stellen?«
»Frag’ nur!«
»Was wird, wenn man die Figuren nimmt und die Plätze
tauscht?«
»Ich kann nicht richtig verstehen, was du meinst, erkläre
bitte noch einmal.«
»Vor dem Spiel wechseln wir die Plätze aller Figuren. Zum
Beispiel an die Stelle der Bauern stellen wir die Königin,
Pferde, Türme und wo diese Figuren standen, stellen wir
die Bauern. Was wird dann?
»Dann wird nichts passieren.«
»Wie, nichts?«
»Wenn die Schachspieler am Schachbrett sitzen, dann
stellen sie die Figuren auf die richtigen Plätze.«
»Warte mal, Schachspieler, warte. Beeile dich nicht. Stell’
dir mal vor, dass man zu den Schachspielern gesagt hat,
dass sie so zu spielen anfangen sollen, wie die Figuren gerade
stehen. Was wird dann, kannst du das sagen?
»Es ist egal, wie die Figuren gerade gestanden haben. Jede
Figur zieht so, wie sie kann.«
»Aber warum ist das so?«
»Weil der König sich nicht so bewegen kann wie der
Springer, und der Turm nicht so wie das Pferd. Und die
Bauern können nicht so ziehen wie alle anderen. Und
während des Spiels beschützen alle Figuren den König
und die Königin.«
»Und wenn die Figuren für sie trotzdem keine passenden
Spielzüge machen, was dann?
»Dann ist es kein Schach!«
»Aber dies ist doch ein Schachfeld und das sind auch
Schachfiguren! Warum ist denn das kein Schachspiel?«
»Ja, das ist ein Schachbrett und das sind auch Schach-
figuren, aber dieses Spiel kann man nicht ein Schachspiel
nennen. Wenn du, zum Beispiel einen Professorenmantel
anziehst und in ein Auditorium gehst, wo viele Studenten
auf dich warten, um die Metaphysik von Aristoteles zu
hören, und du - «
»Warte mal bitte, ich kann dich nicht verstehen, erklär
mal zuerst, was ist Metaphysik und wer ist Aristoteles?«
Eine lange Zeit sagte der Schachspieler nichts. Aber dann
sprach er:
»Siehst du, mein Lieber, du bist noch zu weit entfernt, ein
Professor zu sein, auch wenn du einen Professorenmantel
angezogen hast und gerade in einem Auditorium bist. Und
worüber du da sprechen wirst, kann ich nicht sagen, aber
man kann es bestimmt nicht eine Lektion nennen.«
»Und wie kann man dann das alles nennen?
»Das weiß ich nicht! Ich weiß nicht, wie man das alles
nennen kann.«

Die Treppe
»Sag’ mir bitte, was ist eine Treppe?«
»Eine Treppe, das sind viele Stufen, welche miteinander
verbunden sind.«
»Und kann man die Treppe besteigen und die höchste
Stufe ereichen?«
»Ich denke schon. Wenn man Stufe für Stufe vorgeht,
kann man die höchste Stufe erreichen.«
»Aber wenn das so ist, dann kann man sich die vielen
Stufen sparen und einfach springen, und schon ist man
oben.«
»Ja, vielleicht kann man das, aber in diesem Fall hast du
nicht langsam an Höhe gewonnen, und wenn du dann
auf der höchsten Stufe stehst, wird dir schwindelig, und es
wird vielleicht zu schwierig für dich, dort oben zu stehen.«

Ein Gespräch am Meer
Es war Abend. Schon dunkel. Am Strand auf einem großen
Stein saßen das Wissen und das Gewissen. Sie waren
still und nachdenklich, blickten auf das Meer.
Nach einer Weile zog das Gewissen die Hände aus den
Taschen seines alten Kleides und sagte:
»Weißt du, Wissen, ich habe eine Frage.«
»Ja, ich höre dir zu.«
»Mich - ja, haben sie vergessen. Es tut mir sehr leid, aber,
was soll ich machen. Sie sagen, dass ich nur Schwierigkeiten
bringe. Mit denen quälen sie sich nur. Niemand ruft
mich zu sich. Haben kein Interesse an mir. Und deswegen
bin ich jetzt obdachlos. Ich wandere Tage lang durch die
Stadt und suche eine Wohnung, aber es ist alles umsonst.«
Das Gewissen machte eine kleine Pause, dann sprach es:
»Aber du bist doch bei ihnen! Das kann man überall in der
Stadt hören. Sie sind stolz auf dich. Und das sagen sie laut,
damit es alle hören können. Aber warum bist du jetzt hier?
Und warum bist du auch traurig?«
Eine Zeit lang sagte das Wissen nichts. Dann sprach es
mit traurigem Gesicht:
»Mein liebes Schwesterchen, wenn du wüsstest, wie ich
dich vermisse! Wie schwer es ist ohne dich. Wie du mir
fehlst! Siehst du, es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich
dich nicht besuche. Und das ist genau diese Zeit, wenn sie
auch mich nicht brauchen.«
Nach diesen Worten machte das Wissen wieder eine kleine
Pause. Es wischte sich die Tränen ab und sagte weiter:
»Und dich, mein Liebes, haben sie nicht vergessen. Sie
sind immer noch stolz auf dich. Das sagen sie auch laut.
Und du bist immer bei ihnen. Sie können keinen einzigen
Tag ohne dich sein. Sie schimpfen sogar auf diejenigen,
die ohne dich sind.«
Als das Gewissen das hörte, war es ein bisschen verwirrt.
Es wusste nicht, was es sagen sollte! Es verstand nicht,
wenn das alles so war, warum war es dann so allein und
warum trug es alte Kleider? Warum wandte es so viel Zeit
für die Suche nach einer Wohnung auf? Es sah das Wissen
an und hatte keine Kraft, etwas zu sagen.
Wissen legte seine Hand auf die Schultern des Gewissens
und sagte:
»Verstehst du - sie wollen dich wirklich nicht! Aber dein
Name - dein Name! Den Namen ›Gewissen‹ wollen sie!
Aber nur den Namen, Schwesterchen, und nichts weiter!«
Vom Meer kam frische Luft. Gewissen und Wissen saßen
auf dem Stein und schwiegen.
Langsam dämmerte es. Wissen stand auf, umarmte das
Gewissen und ging dann.
Wenn einer zu Hause eine Tasse hat und damit kein sauberes
Wasser holt, dann wird sie ihm vielleicht abgenommen,
und danach bleibt sein Haus staubig und leer.

Der Hausherr
Es ist kalt. Es schneit. Starker Wind. Jemand klopft an
die Tür.
Der Hausherr öffnet die Tür. Vor ihm steht ein schwarz
gekleideter Mann. Der Hausherr lächelt und sagt:
»Komm herein, mein lieber Mensch.«
Der schwarz Gekleidete schüttelt ein bisschen erstaunt
den Kopf und tritt ein. Der Hausherr zeigt ihm, wo er
sich wärmen kann und wo er zu essen und zu trinken
bekommt.
Die Zeit vergeht. Und wieder klopft jemand. Der Hausherr
öffnet wieder die Tür. Diesmal steht vor ihm ein ganz
in Rot gekleideter Mann.
Der Hausherr lächelt und sagt:
»Komm herein, mein lieber Freund.«
Als der in Rot Gekleidete hereinkommt, zeigt ihm der
Hausherr alles wie dem schwarz Gekleideten.
Die Zeit vergeht. Und wieder klopft es an der Tür. Der
Hausherr macht wieder die Tür auf und vor ihm steht
eine leicht bekleidete junge Frau, welche vor Kälte zittert.
Als er das sieht, zieht er seinen warmen Mantel aus, legt
ihn der jungen Frau um die Schultern und sagt:
»Komm herein, meine liebe Schwester.«
Es ist Abend. Am Kamin sitzen gemütlich der Hausherr,
der in Schwarz Gekleidete, der in Rot Gekleidete und die
leicht bekleidete junge Frau.
Sie trinken Tee und unterhalten sich.
»Hausherr, entschuldige bitte, darf ich etwas fragen?«
»Ja, natürlich. Frag.«
»Du hast den schwarz gekleideten Mann herein gelassen
und hast ihn nicht gefragt, wer er ist. Du hast auch den rot
gekleideten Mann herein gelassen und wieder nicht gefragt,
wer er ist. Du hast diese leicht bekleidete junge Frau
herein gelassen, und auch sie hast du gar nichts gefragt.
Zum Ersten hast du lieber Mensch gesagt. Den Zweiten
hast du lieber Freund genannt. Und diese Dritte, liebe
Schwester. Und du hast ihr auch deinen warmen Mantel
gegeben. Weißt du denn nicht, wer sie ist? Oder wer die
anderen beiden sind? Nein, lieber Hausherr, du weißt, wer
sie sind! Der Mann in Schwarz ist ein Dieb. Der Mann in
Rot ist ein Betrüger. Und die leicht bekleidete junge Frau
ist eine - du weißt schon, was sie ist. Und jetzt sag mir
bitte, erkläre mir, warum hast du sie alle herein gelassen?«
Eine Weile ist es still, niemand spricht. Dann sagt der
Hausherr:
»Sag’ mir bitte, weißt du, was das Meer ist?«
»Ja, ich weiß, was ein Meer ist. Dort leben viele verschiedene
Fische.«
»Und jetzt sage mir, was passiert, wenn, zum Beispiel
einige Fische aus irgendeinem Grund auf dem Strand gelandet
sind. Und als sie merken, dass der Strand nicht der
Ort ist, wo sie wohnen und leben können, fangen sie an,
zurück ins Meer zu gehen. Und plötzlich versperrt jemand
den Weg zum Meer. Was wird in diesem Fall mit den
Fischen geschehen? Kannst du mir das sagen?«
Es ist still. Niemand spricht.
»Was ist los mit dir, Mensch? Warum sagst du gar nichts?
Und warum bist du traurig geworden?«
Der Mensch sagt nichts.
»Komm, komm, lass uns zum Kamin gehen, sitzen und
Tee trinken, mein lieber Mensch und Freund.«

 

Erschienene Rezensionen

"Und sie nennen mich einen Affen..."
Er malt, er schreibt, er studiert: Zurab Alibegashwili veröffentlicht eigenartige kleine Fabeln

Möllenbeck. Zurab Alibegashwili ist ein Künstler und führt ein Leben, dass man umstandslos als "Künsterlexistenz" bezeichnen kann: Er malt, er schreibt, er studiert als Fernstudent am Institut für Theater und Film in Tiflis und jetzt, tatsächlich, hat er einen Verlag gefunden für seine eigenartigen kleinen Texte, die an Fabeln erinnern und jedenfalls immer rätselhaft sind.

Schon als er noch in Georgien lebte, wo er in Tiflis Bühnenbildner an einem Jugendtheater war, schrieb er diese kleinen Texte, nie länger als vier Seiten und manchmal nur zwei Sätze lang. Manchmal wurden einige davon in einer Zeitschrift abgedruckt und 1989 wollte ein georgischer Verlag die Texte veröffentlichen, alles war schon bereit und dann gingen die Pläne in den Wirren der Glasnost-Revolution unter.
Aber Zurab Alibegashwili gab nicht auf. Als er 1993 nach Deutschland kam, brachte er die Texte mit, schrieb neue dazu, und in all den Jahren, in denen er sich mit verschiedenen Jobs durchschlug und auch immer wieder arbeitslos war, schickte er die kleinen Geschichten an Verlage, nahm an Wettbewerben teil und hoffte darauf, dass jemand sie entdecken würde.
Ein Problem bestand darin, dass die meisten Geschichten erst aus dem Russischen und Georgischen übersetzt werden mussten. Schrieb Zurab Alibegashwili eine Fabel gleich auf Deutsch oder übersetzte er selbst, dann gab es echte Verständnisschwierigkeiten. Dass der Rhombos-Verlag in Berlin sich nun entschlossen hat, den Georgier in sein Programm aufzunehmen, das ist sicherlich auch der Unterstützung zu verdanken, die er von einigen Rintelner Frauen erhielt, die ihm halfen, die sprachlichen Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen.
Zurab Alibegashwili selbst allerdings hatte eigentlich keinen Zweifel, dass er den Weg in die Öffentlichkeit finden würde. "Sicher, hätte ich über Sex und Crime geschrieben, dann wäre es schneller gegangen", meint er. "Aber nun bereite ich auch Ausgaben für Russland und Georgien vor." Ob die Veröffentlichung die große finanzielle Wende in seinem Leben bringt: "Wer weiß", meint er. "Das ist Schicksal! Aber wenn ja, dann gehe ich zum Arbeitsamt und sage: Vielen Dank, ich brauche nichts mehr!"
Wovon die Geschichten handeln, das ist gar nicht so einfach zu sagen. Einen Text gibt es, da versuchen drei Tiere an die Früchte eines Apfelbaums zu gelangen. Der Esel schlägt mit den Hufen, die Ziege mit den Hörnern an den Stamm, ein Hund versucht es mit den Zähnen und alle glauben, sie können's am besten, doch niemand kommt an einen Apfel heran. Abseits sitzt ein Affe, schüttelt traurig den Kopf und sagt: "Und mich nennen sie einen Affen."
Ob der Dichter da wohl auch seine eigene Rolle reflektiert?
(Stadtzeitung Rinteln, März 2005)

Von Wein, Weib und Literatur

Bereits vor Wochen stellten wir in unserer Reihe "Menschen von nebenan" den in Möllenbeck wohnenden gebürtigen Georgier Zurab Alibegashwili vor, der seit längerem die Absicht hegt, ein Buch auf deutsch mit seinen Fabeln zu veröffentlichen, die er ursprünglich in georgisch bzw. russisch geschrieben hat.
Inzwischen ist eine über 200-seitige Publikation unter dem ebenso eindeutigen wie knappen Titel "Fabeln" im Rhombos-Verlag erschienen. Illustriert von Marina und mit Hilfe stilistisch einfühlsamer Menschen aus seinem hiesigen Bekanntenkreis in ein flüssiges und locker erzählendes Deutsch gebracht, verleugnet es nicht östliche Erzähltraditionen und wird damit zu einer Brücke in die Gedankenwelt der Menschen in seiner Heimat, die Alibegashwili in dem Aphorismus zusammenfasst: "Das ist schwer - gleichzeitig eine Schnecke im Wald und eine Schwalbe am Himmel zu suche." Das Buch des Autors aus dem Schwalbendorf ist überall im Buchhandel für 21,50 Euro unter ISBN 3-937231-74-9 zu bestellen.
(Schaumburger Zeitung, April 2005)

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