Die Einordnung des Designschutzes in das Geschmacksmuster-, Urheber-, Marken- und Patentrecht

Ein Vergleich der Rechtslage in den USA mit den neuesten Entwicklungen auf europäischer Ebene unter besonderer Berücksichtigung der Schutzgewährung in den EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Italien und Frankreich

Ulrike Koschtial

Kurzübersicht

Ein Vergleich der Rechtslage in den USA mit den neuesten Entwicklungen auf europäischer Ebene unter besonderer Berücksichtigung der Schutzgewährung in den EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Italien und Frankreich
ISBN: 978-3-930894-93-2
Veröffentlicht: 2003, -. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 592, Format DIN A5, Gewicht 0.75 kg
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Die Einordnung des Designschutzes in das Geschmacksmuster-, Urheber-, Marken- und Patentrecht

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Die Verfasserin beschäftigt sich in dem Buch umfangreich mit den neuesten Entwicklungen im Designschutz und stellt sowohl die Schutzgewährung in den USA als auch den neuen Europäischen Designschutz in ihrem materiellen Gehalt dar. Zudem vergleicht sie die bereits in großen Teilen dem Europäischen Recht angeglichenen Regelungen Deutschlands, Frankreichs und Italiens miteinander.
Hierzu werden die jeweilige Schutzgewährung durch das Geschmacksmuster-, Urheber- und Markenrecht und soweit erheblich auch das Patentrecht kritisch gegenübergestellt. Durch die gegenwärtige Relevanz des Themas und den rasanten Umbruch im Gebiet des Schutzes von Design ist das Werk von hoher Aktualität und großem Interesse sowohl für den Praktiker als auch den Wissenschaftler.

 

Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG 16
DAS GRUNDPROBLEM BEI DER EINORDNUNG 21
DIE IN FRAGE KOMMENDEN RECHTSGEBIETE 23
I. DER DESIGNSCHUTZ IN DEN USA 27
A. Patentrecht 29
A.A. Geschmacksmusterrecht - Das Designpatent 29
1. Die Entwicklung des Designpatents 30
2. Schutzbereich 32
a. Verkörperung in einem Werk 32
b. Die menschliche Erschaffung 33
c. Neuheit (novelty) 34
d. Nichtoffensichtlichkeit (nonobviousness) 37
e. Ornamentalität (ornamentality) 41
f. Ausschluss funktionaler Designs 43
g. Funktionalität und Must-fit 46
3. Zusammenfassung 46
A.B. Das technische Patentrecht (utility patent) 48
B. Der urheberrechtliche Schutz von Design 51
B.A. Der generelle Schutzbereich des amerikanischen
 Urheberrechts 51
B.B. Das Design von Gebrauchsgegenständen 53
1. Der Konflikt mit der Nutzbarkeit 53
2. Designbezogene Gesetzeshistorie 55
3. Der Schutzbereich gemäß geltendem Copyright Act 1976 61
B.C. Konkurrenz Urheberrecht und Patent (inkl. Designpatent) 69
C. Der markenrechtliche Schutz von Design 72
C.A. Produktausstattung (trade dress) 76
C.B. Entwicklung 77
C.C. Der Lanham Act 81
1. Unterscheidungskraft 85
2. Nicht-funktional 108
C.D. Gesetzeskonkurrenzen 121
1. Der Konflikt landesrechtliches Wettbewerbsrecht -
 Bundesrecht 122
2. Bundesrechtliches Markenrecht 124
2.1. Sears und Compco auf bundesrechtlicher Ebene 124
2.2. Der Konflikt Marken- und Patentrecht 127
D. Zusammenfassung des Schutzes des Designs im amerikanischen Recht 146
II. DER EUROPÄISCHE DESIGNSCHUTZ 148
A. Bisheriges europäisches Designschutzrecht 151
B. Internationaler Schutz 154
C. Das europäische Geschmacksmusterrecht 155
C.A. Die Entwicklung 155
C.B. Der Regelungsansatz auf europäischer Ebene 158
C.C. Die Gemeinschaftsgeschmacksmusterverordnung 159
1. Die Gemeinschaftsgeschmacksmuster 160
2. Schutzdauer und -umfang 162
3. Das Wesen des Gemeinschaftsgeschmacksmusters 163
4. Der Schutzbereich des Gemeinschaftsgeschmacksmusters 165
5. Das nichteingetragene Gemeinschaftsgeschmacksmuster 188
6. Das eingetragene Gemeinschaftsgeschmacksmuster 200
7. Der Gehalt der Verordnung 200
C.D. Die europäische Geschmacksmusterrichtlinie 200
C.E. Verhältnis zu anderen Formen des Schutzes und Recht
 der Mitgliedsstaaten 203
1. Das Recht der Mitgliedsstaaten 203
2. Das Verhältnis zum Urheberrecht 204
3. Umsetzung der Richtlinie und der Verordnung 206
D. Das europäische Urheberrecht 207
E. Das europäische Markenrecht 209
E.A. Der Schutz des Designs durch die
 Gemeinschaftsmarkenverordnung 210
1. Die Entwicklung 211
2. Materielles Gemeinschaftsmarkenrecht 212
3. Verhältnis zu den nationalen Markenrechten 240
E.B. Die europäische Markenrichtlinie 241
F. Zusammenfassung des Designschutzes auf europäischer Ebene 243
III. DAS RECHT IN DEN EU-MITGLIEDSSTAATEN
 DEUTSCHLAND, ITALIEN UND FRANKREICH 246
A. Allgemeine Schutzgrundlagen 247
B. Das Geschmacksmusterrecht 250
B.A. Die Entwicklung des Geschmacksmusterrechts 251
1. Die Entwicklung in Deutschland 251
2. Die Entwicklung in Italien 254
3. Die Entwicklung in Frankreich 256
B.B. Das Wesen des Geschmacksmusterrechts und
 Abgrenzung zu anderen Rechtsgebieten 260
1. In Deutschland 260
2. In Italien 263
3. In Frankreich 264
B.C. Schutzvoraussetzungen 266
B.D. Schutzgegenstand 266
B.E. Neuheit 268
B.F. Eigenart 272
1. Eigenart in Deutschland 273
2. Eigenart (carattere individuale) in Italien 277
3. Eigenart (Caractère propre)  in Frankreich 279
B.G. Funktionalität 282
1. Der Funktionalitätsbegriff in Deutschland 283
2. Der Funktionalitätsbegriff in Italien 285
3. Der Funktionalitätsbegriff in Frankreich 285
B.H. Sichtbarkeitsklausel 287
B.I. Passform- und Bausatzklausel 288
B.J. Reparaturklausel 289
C. Das Urheberrecht 292
C.A. Die Entwicklung des urheberrechtlichen Designschutzes 292
1. Die Entwicklung in Deutschland 292
2. Die Entwicklung in Italien 294
3. Die Entwicklung in Frankreich 295
C.B. Die Schutzgewährung 296
1. Der Schutz in Deutschland 297
2. Der Schutz in Italien 316
3. Der Schutz in Frankreich 334
D. Das Markenrecht 338
D.A. Entwicklung 338
1. Deutschland 338
2. Italien 340
3. Frankreich 341
D.B. Schutzbereich 342
D.C. Unterscheidungsfunktion 345
1. Abstrakte Unterscheidungseignung 345
2. Konkrete Unterscheidungskraft 348
D.D. Beschreibende und allgemeinübliche Zeichen 354
D.E. Neuheit 357
D.F. Absolute Ausschlussgründe 360
1.  Warenbedingte Form 362
2. Technisch bedingte Form 364
3. Wertbedingte Form 367
D.G. Generelles Freihaltebedürfnis 371
D.H. Einheit des Zeichens und „tertium quid“ 372
D.I. Die generelle Markenfähigkeit von Farben und
 Farbkombinationen 373
D.J. Graphische Darstellbarkeit 374
D.K. Verkehrsdurchsetzung 376
D.L. Markenschutz aufgrund von Verkehrsgeltung 379
D.M. Verhältnis Markenschutz zu Musterschutz 380
E. Zusammenfassung des Schutzes von Design auf mitgliedsstaatlicher
 Ebene und Vergleich mit amerikanischem Recht 382
IV. AUSBLICK 386
QUELLENVERZEICHNIS 389

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