Das Vermächtnis der Mondfrauen

Höller, Yvonne

Kurzübersicht

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ISBN: 978-3-937231-83-9
Veröffentlicht: 2005, 1. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 208, Format DIN A5, Gewicht 0.26 kg
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Das Vermächtnis der Mondfrauen

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Details

 

Die Autorin Yvonne Höller wurde 1985 in Brixen geboren, wuchs in Südtirol (Italien) auf und studiert derzeit in Salzburg. Zu ihren vielfältigen Interessen zählt auch die Leidenschaft zur Literatur. Mit dem "Vermächtnis der Mondfrauen" hat sie jetzt Ihren ersten Roman vorgelegt.

In den kalten Gemäuern einer Klosterbibliothek taucht ein geheimnisvolles Buch auf, das für jeden, der damit in Berührung kommt, Verwüstung und Unheil mit sich bringt. Kurz darauf wird die Bibliothek durch Feuer zerstört und brennt bis auf die Grundmauern nieder. Vor den Trümmern seines Daseins stehend, macht sich der Bibliothekar Samuel auf die Suche nach einem neuen Leben. Über das Buch, das er vor den Flammen retten konnte, und das sich nun in seinem Besitz befindet, kreuzen sich die Wege Samuels und der geheimnsivollen Hüterin eines bedeutsamen Vermächtnisses.

 

Rezensionen

Die "Brixner - Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung, Juni 2005" schreibt:

Ein unheimliches Buch aus der Klosterbibliothek, ein kauziger Bibliothekar und die geheimnisvolle Hüterin eines bedeutsamen Vermächtnisses - dies sind die Zutaten zum spannenden Romandebüt der Brixnerin Yvonne Höller. In diesem Geschichtsthriller entführt uns die Autorin in das Stadt- und Landleben, die Bibliotheken, Klöster und Schulen der Zeit zwischen spätem Mittelalter und Neuzeit. Selbst die Sprache lässt kalte Gemäuer, Mönchskutten und verstaubte Folianten fühlbar werden. Die merkwürdigen Verbrechen, die seit dem Auftauchen des Buches in der Bibliothek stattfinden, verketten die zwei ungleichen Hauptpersonen, die jede für sich in seinem Leben nur schwer zurecht kommt. Die Idee zum "Vermächtnis der Mondfrauen" kam der 20-jährigen Yvonne Höller im Sommer 2003, als sie mit ihrer Schwester am Vahrner See in der Sonne lag. Auf einem kleinen Bestellblock, wie ihn die Kellnerinnen in den Gasthöfen benutzen, wurden damals unter der heissen Junisonne die ersten Sätze des Romans skizziert. Die vielseitig begabte Brixnerin hat allerdings schon viel früher ihre Liebe zur Welt Shakespeares und Goethes entdeckt und erste Gedichte verfasst. Zur Zeit studiert sie in Salzburg Psychologie. Die etwas 200 Seiten starke Neuerscheinung wird vom Berliner Rhombos-Verlag herausgegeben und in Italien und Österreich vom Verlag Weger vertrieben. Ab Juni liegt "Das Vermächtnis der Mondfrauen" in den Buchhandlungen aus.

Die "Die neue Zeitung für Tirol" vom Freitag, 2.September 2005 - Nr.209-N" schreibt:

19, blond und junge Buchautorin
Jungautoren sind gefragt. Nicht zuletzt weil Bücher wie „Crazy" von Benjamin Lebert (17) Bestseller wurden. Auch die Südtirolerin Yvonne Höllerer ist jung. Ein Vorteil, aber keine Garantie für Erfolg.

VON  PATRICIO HETFLEISCH

INNSBRUCK. Das Schreiben ist so eine Sache. Erstens dauert es lang und zweitens ist es gar nicht so einfach. Yvonne Höllerer (19) hat für das Problem eine einfache Lösung gefunden. Schreiben ist für sie ein Hobby. Eines, das sie erstaunlich konsequent verfolgte, bis sie schließlich vor ihrem ersten Roman saß. „Für mich war das nichts besonderes. Schreiben ist einfach ein Hobby von mir", sagt Yvonne heute.
.... weiter (PDF-Datei, 1,8 MB)

Uni News, Universität Salzburg (30.08.05) schreibt:

Gefährliches Wissen

 

„Leidenschaftliche Studentin der Uni Salzburg“ schrieb ihren ersten Roman

„Die Psychologie im Allgemeinen aber auch die spezifischen biologischen und sozialpsychologischen Themen fesseln mich wie ein spannender Krimi. Darum studiere ich so gerne!“ sagt Yvonne Höller. 1985 in Brixen in Südtirol geboren ist sie eine „leidenschaftliche Studentin der Universität Salzburg“.

Psychologie wählte sie „aus Menschenliebe“. Ihre Lehrer an der Uni schätzt sie sehr und sie hat – wie sie sagt – seit  Herbst 2004  bereits weit mehr als das Programm für die ersten beiden Semester absolviert. Besonders interessiert sie sich für die naturwissenschaftliche Psychologie. Da möchte sie später auch in die Forschung einsteigen. Gegenwärtig sammelt sie aber zusätzlich zum Studium vielfältige Praxiserfahrungen, so etwa bei Marktforschungsprojekten des Instituts für Grundlagenforschung in Salzburg und im Sommer 2005 in einer Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke.

Kürzlich ist Yvonne Höllers Roman „Das Vermächtnis der Mondfrauen“ im Rhombos Verlag, Berlin,  erschienen – der erste, dem noch weitere folgen sollen. Denn: „ Schreiben ist eine meiner großen Leidenschaften“, sagt die Autorin.  Entstanden ist die Geschichte um ein geheimnisvolles Buch,  das wertvolles, aber gefährliches Wissen enthält, zwischen Juni und Dezember 2003, sozusagen in den großen Ferien vor und am Beginn der Maturaklasse. Die Matura an der Handelsoberschule in Bozen im Zweig Wirtschaftsinformatik legte die höchst „präsente“ junge Dame dann 2004 mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

Die Handlung ihres Romans verlegte sie jedoch „ungefähr“ ins 17. Jahrhundert, in eine Welt also, die für junge Menschen des 21. Jahrhunderts von sich aus fremd und fantastisch erscheinen mag. Doch beim Lesen drängen sich Assoziationen auf: Wieviel geheim gehaltenes Wissen kann uns im 21. Jahrhundert gefährlich werden? Oder ist es noch gefährlicher, wenn „Unbefugte“ dazu Zutritt erhalten?

Eine der Hauptfiguren ist eine geheimnisvolles blasses, schwarzäugiges und schwarz gekleidetes Mädchen: Bibiana hat von ihrer verstorbenen Mutter ein schweres Vermächtnis mitbekommen. Sie steht in einer langen Reihe der „Mondfrauen“, denen aufgetragen ist, das geheimnisvolle Buch solange zu behüten, bis die Menschen für die darin enthaltenen Erkenntnisse reif sind. Seit Generationen führen diese Frauen ein einsames nächtliches Dasein im Wald, jeweils nur unterbrochen durch eine kurze Beziehung, um eine Tochter – die nächste Hüterin des Buches - zu zeugen.

Für Bibiana – ein früh alleingelassenes Kind – wird das Vermächtnis allzu schwer. Mit allen Mitteln bis hin zum Mord und zur Brandstiftung versucht sie die Last abzuschütteln. Sie glaubt das Buch verbrannt, doch tatsächlich befindet es sich in Händen des Bibliothekars Samuel. Dieser erkennt zwar rasch, dass das geheimnisvolle Buch all jenen, die damit in Berührung kommen, großes Unheil bringt. Andererseits bezieht er daraus aber sein außerordentliches Wissen über die Grundzusammenhänge der Welt, das ihn zu einem weithin angesehenen Lehrer macht. Mehrfach kreuzen sich die Wege der Hauptfiguren, ehe Samuel das gefährliche Buch am Ende vernichtet.

Zunächst wird die Geschichte aus der Sicht des Bibliothekars, dann aus jener der Mondfrau Bibiana erzählt. Das und die vielen fantastischen Elemente machen die Sache spannend.

Eine wesentliche Rolle spielt die Entwicklung der beiden Hauptfiguren. Sie leiden im Grunde an derselben Krankheit: Sie sind beide – aus unterschiedlichen Gründen – nicht fähig, mit ihren Mitmenschen in Beziehung zu treten. Zwar versuchen sie das nachzuholen, machen auch eine Entwicklung zum Menschlichen hin  durch, fallen jedoch immer wieder in ihre alten Muster zurück.  „Unerwartet widersinnig“ habe sie den Schluss gestaltet, sagt Yvonne Höller. Auch sonst sei es ihr wichtig gewesen, „nichts Althergebrachtes wieder aufzugreifen“. So nimmt die phantasiereich geschriebene Story manche überraschende Wendung. 

Doch auch manche Ungereimtheiten und sachliche Fehler schleichen sich ein. Das bedeutet, dem Buch (und seiner jungen Autorin) hätten ein(e) kritische(r) Lektor(in) wohl gut getan.

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