Kann Deutschland von der Schulverpflegung in Japan lernen?

Analyse der Schulverpflegung in Japan und Möglichkeiten der Übertragung auf Deutschland

Volker Peinelt

Kurzübersicht

Anlass für die Neuauflage des Buches ist, dass die Anstrengungen, die Schulverpflegung hierzulande zu verbessern, bislang weitgehend erfolglos geblieben sind. Fast täglich sind Klagen über das schlechte Essen an Schulen in den Medien zu finden, und das seit vielen Jahren. Daher war es nötig, auf die ungeeignete konzeptionelle Orientierung in Deutschland einzugehen und sinnvolle Maßnahmen für eine wirkungsvolle Optimierung vorzuschlagen. Hierbei wurde auch auf die Effektivität des Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) inkl. Zertifizierung eingegangen. Als Vergleich diente das vorzügliche System in Japan.

ISBN: 978‐3‐944101‐46‐0
2. überarbeitete, erweiterte Auflage. Auflage, Einband: Hardcover, Abbildung und Tabellen: zahlr., z.T. farbig, Seiten 420, Format 170x240 mm, Gewicht 0.7 kg
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45,00 €

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Details

Volker Peinelt

Kann Deutschland von der Schulverpflegung in Japan lernen?

Analyse der Schulverpflegung in Japan und Möglichkeiten der Übertragung auf Deutschland

2. grundlegend überarbeitete, erweiterte Auflage
420 Seiten, fester Einband (Hardcover), Format: 170x240 mm, Gewicht: 0,7 Kilogramm, zahlreiche Abbildungen und Tabellen, 62 davon in Farbe.  Preis: 45,00 Euro (inkl. MwSt. und Versand), Rhombos-Verlag, Berlin 2018
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Der Autor

Professor Dr. Volker Peinelt

Professor Dr. Volker Peinelt studierte Ernährungswissenschaft. Berufserfahrung sammelte er u.a. in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) als Leiter des Referats Gemeinschaftverpflegung.
Seit fast 20 Jahren war er am Fachbereich Oecotrophologie an der Hochschule Niederrhein tätig, wo er sich schwerpunktmäßig mit Verpflegungssystemen befasste, insbesondere mit „Cook and Chill“. Ferner hat er ein Konzept zur Zertifizierung von Betrieben der Gemeinschaftsgastronomie aufgebaut, vorrangig für die Schulverpflegung. Letztes Kind seiner Hochschulaktivitäten war das „Gastronomische Ampelsystem“, das auch in Schulen anwendbar ist.
Die Quintessenz seiner Arbeiten besteht in der Überzeugung, dass entkoppelte Systeme für die Schulverpflegung in Deutschland am geeignetsten sind und daher gefördert werden sollten.

Zum Buch

Durch den gesellschaftlichen Wandel haben sich die Ganztagsschulen und damit auch die Schulverpflegung mehr und mehr zu einem wichtigen Thema entwickelt. Darauf war Deutschland nicht vorbereitet.
Seit etwa zehn Jahren sind bundesweit Aktivitäten zu beobachten, mit denen man versucht, das Versäumte nachzuholen. Doch es wollen sich keine sichtbaren Erfolge einstellen. Daher lohnt sich ein Blick in ein Land, das seit Jahrzehnten viel Erfahrung mit der Schulverpflegung hat. Der Autor besuchte Japan, um zu untersuchen, was Japan anders macht und ob Deutschland von Japan lernen kann.
Hierzu werden die Verhältnisse zunächst beschrieben und die Hintergründe der Abläufe und Besonderheiten des Systems erläutert. Es wird gefragt, was die Bedingungen für die erfolgreiche Schulverpflegung in Japan sind. Danach wird ausführlich geprüft, ob und inwieweit diese Verhältnisse auf Deutschland übertragbar sind.
Schließlich stellt der Autor ein Konzept vor, in dem alle Erkenntnisse der Reise und der Erfahrungen in der Gemeinschaftsgastronomie zusammengefasst werden. Hiermit könnten sehr gute Erfolge in Deutschland erzielt werden, die auch bezahlbar sind.

 

Mitteilung des Autors

Sechs Jahre nach Erscheinen des Buches „Kann Deutschland von der Schulverpflegung in Japan lernen? wird die 2. Auflage präsentiert. Bei den Aussagen über die deutsche Schulverpflegung gab es Anpassungsbedarf, weil einige neue Aktivitäten, Initiativen und Publikationen zu beschreiben und zu bewerten waren, z.B. die bundesweite Qualitätsstudie zur Schulverpflegung und das darauf aufbauende Ziel, ein Nationales Qualitätszentrum zu errichten.

Anlass für die Neuauflage des Buches war der ausbleibende Erfolg, die Schulverpflegung hierzulande zu verbessern. Fast täglich sind Klagen über das schlechte Essen an Schulen in den Medien zu finden, und das seit vielen Jahren. Daher war es nötig, auf die ungeeignete konzeptionelle Orientierung in Deutschland einzugehen und sinnvolle Maßnahmen für eine wirkungsvolle Optimierung vorzuschlagen. Hierbei wurde auch auf die Effektivität des Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) inkl. Zertifizierung eingegangen. Als Vergleich diente das vorzügliche System in Japan.

Die Neuauflage des Buches ist mit einer besseren Drucktechnik verbunden. Es hat nun ein größeres Format und verfügt über einen hochwertigeren Einband. Die 2. Auflage enthält auch deutlich mehr farbige Abbildungen, womit die Aussagen noch besser veranschaulicht werden und die Wertigkeit des Buches weiter steigert. Die Anzahl der Literaturstellen wurde nicht nur aktualisiert, sondern auch erheblich ausgeweitet. Mit der 2. Auflage wird nun auch ein Stichwortverzeichnis zur Verfügung gestellt. Der Gesamtumfang des Werkes ist gegenüber der alten Auflage gestiegen.

Ein wesentlicher Teil des Buches besteht in der Prüfung, welche Voraussetzungen für die Schulverpflegung in Deutschland vorliegen. Von besonderem Interesse sind die Personalsituation, das Budget, der gesellschaftliche Stellenwert und nicht zuletzt die eingesetzten Verpflegungssysteme. Bei der dominanten Warmverpflegung stellt sich die Frage, inwieweit dieses System überhaupt reformierbar ist, was detailliert erörtert wurde. Genauestens wurde ferner geprüft, ob das japanische Frischkost-System in Deutschland realisierbar ist. Hierbei wurden Erkenntnisse gewonnen, die in den offiziellen Empfehlungen und Aussagen zur Schulverpflegung kaum eine Rolle spielen. Gründe für die unterschiedlichen Ansätze wurden diskutiert. Das vom Autor favorisierte Erfolgskonzept wurde mit seinen Vorteilen vorgestellt. Im Übrigen wurde der gesamte Text gründlich überarbeitet.

Der Autor hofft, dass die Neuauflage dieses Werkes noch stärker dazu beitragen wird, die richtigen Entscheidungen für die Schulverpflegung zu treffen. Es wendet sich an alle Betroffenen, insbesondere die Entscheidungsträger und die Politik, die sich bisher zu stark zurückhält und alles auf die kommunale Ebene abschiebt.

Professor Dr. Volker Peinelt                                                 Mönchengladbach, 12.2.2018

Homepage: https://www.volker-peinelt.de/

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