ARMINIUS

Die Rückkehr. Historischer Roman

Peter Harms

Kurzübersicht

Die Rückkehr. Historischer Roman
ISBN: 978-3-941216-98-3
Veröffentlicht: April 2009, 1. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 340, Format DIN A5, Gewicht 0.5 kg
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ARMINIUS

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Details

 

 

2000 Jahre nach der sogenannten Varus-Schlacht legt Peter Harms mit „Arminus – Die Rückkehr“ einen historischen Roman vor, in welchem er − aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Personen und Hauptfiguren − die dramatischen Begebenheiten jener Wochen und Monate auferstehen lässt. Gestützt auf die wenigen überlieferten historischen Fakten und neuere Forschungen errichtet der Autor einen Spannungsbogen, der die Ereignisse umfasst, die sich im Jahre 9 n. Chr. an der heutigen Grenze zwischen Westfalen und Niedersachsen abgespielt haben. In seinem Roman verleiht Harms den handelnden Personen und Hauptdarstellern Gesichter, macht Geschichte greifbar und auf diese Weise auch nachvollziehbar, was lange unglaublich erschien: wie scheinbar wilde Barbaren

perfekt organisiert ein Weltreich austricksen und diesem eine seiner empfindlichsten Niederlagen bereiten. Und ein Heerführer, der sich zwischen Loyalität und Verrat entscheiden muss und Kameraden und Freunde umbringt, um ein Volk zu befreien. Das alles erzählt Peter Harms so packend, dass man nach der Lektürefast meinen könnte, dabei gewesen zu sein.

Der Roman basiert auf der Vermutung, dass die Schlacht nicht im Teutoburger Wald, sondern in der Nähe des heutigen Ortes Kalkriese bei Osnabrück stattgefunden hat.

Aus dem Inhalt

Als Geisel kam Arminius, der germanische Fürstensohn aus dem Stamm der Cherusker, in jungen Jahren zu den Römern. Er wurde dort zu einem Offizier der römischen Streitkräfte erzogen und kehrt um das Jahr 8 n. Chr. im Gefolge des römischen Statthalters und Feldherrn Varus in seine Heimat zurück. Er muss mit ansehen, wie Varus die Stämme Niedergermaniens unterdrückt, ihre Dörfer niederbrennt und Menschen willkürlich und grausam umbringen lässt. Arminius schließt sich dem Widerstand an und vereinigt die germanischen Stämme unter seinem Oberbefehl. Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. lockt er Varus samt seiner Legionen in einen blutigen Hinterhalt. Über 20.000 Soldaten der römischen Besatzungsmacht sterben durch die zermürbenden Angriffe des Cheruskers und seiner Verbündeten.


Der 1948 in Oldenburg geborene und in Bad Zwischenahn aufgewachsene Autor arbeitet heute als freischaffender Garten- und Landschaftsplaner in Osnabrück. Peter Harms ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

 

ERSCHIENENE REZENSIONEN

erschienen: histo-couch.de, November 2009

Als Geisel kam Arminius, der germanische Fürstensohn aus dem Stamm der Cherusker, in jungen Jahren zu den Römern. Er wurde dort zu einem Offizier der römischen Streitkräfte erzogen und kehrt um das Jahr 8 n. Chr. im Gefolge des römischen Statthalters und Feldherrn Varus in seine Heimat zurück. Er muss mit ansehen, wie Varus die Stämme Niedergermaniens unterdrückt, ihre Dörfer niederbrennt und Menschen willkürlich und grausam umbringen lässt. Arminius schließt sich dem Widerstand an und vereinigt die germanischen Stämme unter seinem Oberbefehl. Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. lockt er Varus samt seiner Legionen in einen blutigen Hinterhalt. Über 20.000 Soldaten der römischen Besatzungsmacht sterben durch die zermürbenden Angriffe des Cheruskers und seiner Verbündeten.


erschienen: webcritics.de, Jennifer Küppers, Juli 2009

„Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück“ – soll Kaiser Augustus verzweifelt ausgerufen haben, als er erfuhr, was im Jahr 9 nach Christus seiner Besatzungsarmee im Teutoburger Wald geschehen war: Über 20.000 Soldaten, perfekt ausgebildete Legionäre, ließen in den Sümpfen ihr Leben.
Peter Harms beschreibt in seinem historischen Roman „Arminius. Die Rückkehr“ die Schlacht aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Hauptfigur ist zum einen Arminius (auch bekannt als Hermann), ein germanischer Fürstensohn, der als kleiner Junge nach Rom kommt und dort aufwächst. Er wird zu einem Offizier der römischen Streitkräfte erzogen und kehrt im Jahr 8 nach Christus im Gefolge des römischen Statthalters Varus nach Germanien zurück. Ursprünglich möchte er mit Varus römische Städte errichten, doch als die Kreuzigung seines besten Freundes Albin nicht verhindern kann und mit ansehen muss, wie Varus willkürlich Dörfer niederbrennt und Menschen umbringen lässt, schwört er Varus Rache. Eine weitere Hauptperson ist der fiktive Römer Lucius. Er ist Aquilifer in der 17. Legion – d.h. er darf den Legionsadler tragen. Er wünscht sich sehnlichst, seine Kampfeskunst endlich beweisen zu können. Im Sommerlager lernt er Inga, Nichte des Arminius, kennen und lieben. Hat ihre Liebe eine Zukunft oder wird Lucius Opfer des blutigen Hinterhalts des Arminius. Und was hat es mit der Maske von Gergovia auf sich?
Der Roman beschreibt sehr anschaulich und spannend die verschiedenen Blickwinkel der Hauptakteure: Varus, der unsympathische Statthalter, der sich nach Macht und der Anerkennung von Kaiser Augustus sehnt und keine Beleidigung ungestraft lässt, Arminius, der das Beste für sein Volk will und sich zwischen Loyalität und Verrat entscheiden muss sowie Lucius, der zwar kämpfen, aber auch seine Liebe leben will. Der Schlachtverlauf kann mithilfe einer Karte und den Beschreibungen der Protagonisten gut nachvollzogen werden. Schade ist, dass so klar zwischen gut und böse, unsympathisch und sympathisch getrennt wird. Vielleicht hätte Varus auch etwas menschlichere Züge verdient?
Am Anfang des Buches gibt Peter Harms eine Übersicht über die Protagonisten. Er trennt dabei zwischen historischen und fiktiven Figuren. Außerdem listet er die römischen Namen der Flüsse, Orte und Einrichtungen der Römer und sonstige Begriffe auf, die im Buch auftauchen. Diese Übersicht hilft dabei, sich im Verlauf der Geschichte zurechtzufinden und vermittelt bereits eine Menge an Wissen zur Varusschlacht. Darüber hinaus hat der Autor eine übersichtliche Karte hinzugefügt, anhand derer man den Weg der Legionen gut verfolgen kann. Der Roman ist in 75 kurze Kapitel eingeteilt. Die kurze Kapiteleinteilung ermöglicht Lesepausen und unterstreicht den Wechsel der Blickwinkel, denn der Roman ist aus der Sicht der verschiedenen Hauptpersonen geschrieben worden. Die Sätze sind kurz und verständlich, Dialoge lockern die Geschichte auf und beschleunigen die Handlung. Der Leser wird schon nach wenigen Seiten gefesselt, denn der Spannungsbogen wird recht schnell aufgebaut und es findet sich für jeden Geschmack etwas: Die Liebe kommt nicht zu kurz, denn sowohl Lucius, als auch Arminius sind verliebt, wobei diese Liebesgeschichten teilweise etwas kitschig sind und Seher und Priester sorgen für die richtige Mischung an Mystik und Fantasy. Lediglich das Ende kommt etwas plötzlich und einige Dinge werden nicht richtig aufgelöst, sondern im Ungewissen gelassen (Maske von Gergovia, Arminius erfährt nie von der List des Hohepriester…), aber insgesamt ist der Roman spannend, sehr unterhaltsam und ideal, um die Varusschlacht und ihre Hintergründe zu verstehen.


erschienen: NWZ-Ammerland, Juli 2009

Fünf voll geschriebene Collegeblöcke liegen vor ihm. Auf über 600 Seiten lässt sich das Werk von Peter Harms nachlesen. Vor sechs Jahren hat der freischaffende Garten- und Landschaftsplaner, der in Bad Zwischenahn aufwuchs, begonnen, seinen ersten historischen Roman über die Varusschlacht zu schreiben. Was zunächst fein säuberlich mit einem Bleistift getextet wurde, ist jetzt auch in gedruckter Form erhältlich. „Als ich den letzten Satz des Manuskriptes geschrieben hatte, schossen mir die Tränen in die Augen. Endlich hatte ich es geschafft“, erinnert sich der 60-Jährige an jenes Ereignis im vergangenen Jahr.

Zum Schreiben kam Harms, der heute in Osnabrück lebt, durch Zufall. Als er und seine Frau 2003 mit Freunden zum Skifahren nach Norditalien reisten, verletzte er sich am zweiten Urlaubstag am Kreuzband. Sein Bein wurde geschient. Folglich verbrachte er die nächsten Tage alleine in der Hütte. „Meine ersten Versuche machte ich quasi auf einem Bierdeckel“, lacht der Vater von drei Kindern. Sein Interesse an Geschichte brachte ihn auf die Idee, einen historischen Roman über die Varusschlacht zu schreiben. Als regelmäßiger Besucher des Museums und Parks Kalkriese bei Osnabrück sei ihm immer wieder in Gesprächen mit anderen Besuchern deutlich geworden, dass viele gar nicht wüssten, was im Jahre 9 nach Christus vor der eigenen Haustür passiert sein soll. Mithilfe eines Romans wollte er die Geschichte um die Schlacht der Germanen gegen die Römer verständlich machen. „Die Varusschlacht beruht ja nur auf wenigen belegten Fakten. Deshalb habe ich mich auch an die Geschichte als Roman herangetraut und konnte dabei meiner Fantasie freien Lauf lassen“, sagt Harms. Trotzdem hielt sich der Nachwuchsautor streng an die historischen Tatsachen. Er wälzte in Sachbüchern, tauschte sich mit Historikern aus und fuhr zu den original Schauplätzen. Am Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica ließ Harms seine Romanfiguren auferstehen und spielte seine Szenen bildlich durch. Ursprünglich wollte er mehr aus römischer Sicht schreiben, doch Arminius wurde ihm immer sympathischer. „Später war es nicht mehr ich, sondern Arminius selbst, der das geschrieben hat“, sagt er und zeigt stolz auf ein Exemplar seines 336 Seiten starken Romans.
Harms erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven, was sich vor 2000 Jahren in Kalkriese abgespielt haben soll, gespickt mit Intrigen und einem Hauch von Liebesgeschichte.  Nach einem Jahr der Suche hat der Osnabrücker in Berlin einen Verlag gefunden: Im Rhombos-Verlag ist Harms Debütroman „Arminius. Die Rückkehr“ als so genanntes „Book on demand“ erschienen. Dies bedeutet, dass der Verlag erst auf Nachfrage Exemplare druckt, die über das Internet bestellt werden können. Trotzdem hat Harms dafür gesorgt, dass sein Roman auch in den örtlichen Buchhandlungen erhältlich ist.

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