APL 2004_1

A Programming Language

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Kurzübersicht

A Programming Language
ISBN: -
ISSN: 1438-4531
Veröffentlicht: -, Heft 1/2004. Auflage, Einband: geklammert, Seiten 52, Format DIN A4, Gewicht 0 kg
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APL 2004_1

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EDITORIAL

Liebe APL-Freundinnen und -Freunde,
Es gäbe weder den APL Germany e.V. noch den Arbeitskreis APL in der GSE, hätte nicht Kenneth E. Iverson 1962 sein Buch A Programming Language veröffentlicht. Am 19. Oktober 2004 ist Ken an den Folgen eines Schlaganfalls im Alter von 83 Jahren verstorben. Wir gedenken seiner mit Dankbarkeit.

 Ken Iversons  Interesse galt immer der Ausbildung von Studenten in „Automatischer Datenverarbeitung“, wie das damals hieß. Die zu Grunde liegenden Konzepte waren oft verdeckt durch technische Einzelheiten und Fragen der Datenrepresentation. Das bewog Iverson, eine Sprache zu entwickeln, die auf mathematischer Notation basierte und von irrelevanten Details frei war. Dass man diese Sprache auf einem Computer ausführen könnte, lag zunächst nicht im Bereich des Möglichen.

Eine erste größere praktische Anwendung der neuen Sprache war die formale Beschreibung einer neuen Computergeneration, des IBM Systems/360 (A.D. Falkoff, K.E. Iverson, E.H. Sussenguth, A Formal Description of System/360,  IBM Systems Journal, Vol.4 No.4, October 1964).

Es sollte noch bis 1965 dauern, bis eine erste ausführbare Version der Sprache fertig gestellt war, eine im Stapelbetrieb laufende Implementierung für die IBM 7090. Der folgte 1966 ein interaktives System APL\\360, das Ausgangspunkt für alle späteren APL-Systeme wurde. Ken Iverson, der damals in einem Forschungslabor der IBM arbeitete, hatte maßgeblichen Anteil an der Fortentwicklung.

So genial das Design von APL auch war (und ist), Ken Iverson sah Ungereimtheiten und Verbesserungsmöglichkeiten. Angesichts der im Laufe der Zeit entstandenen Programmbasis verboten sich jedoch unverträgliche Designänderungen.  Deshalb entschloss sich Ken, noch einmal eine neue Sprache zu definieren – J. J kommt ohne die APL-Sonderzeichen aus und löst damit ein Problem, das beim heutigen Stand der Technik gar keines mehr ist.
APL, das ursprünglich „Iverson-Notation“ genannt wurde, und J sind Werkzeuge, die wir Ken verdanken und die wir bewahren und weiter verwenden wollen.

Dipl.-Math. Dieter Lattermann, Vorsitzender APL-Germany e.V.

 

Aus dem Inhalt APL-Journal 1-2004

Albert Badior
Weiter Wurf
Ein Überblick über die Geschichte der äußeren Ballistik in Europa
Als in grauer Vorzeit einer unserer Vorfahren einen Stein warf, um damit ein Tier  zu erlegen oder einen Gegner zu bekämpfen, war die erste Fernwaffe erfunden. Gleichzeitig wurde der erste Schritt zu dem getan, was man heute unter dem Begriff der äußeren Ballistik versteht.

David Liebtag
APL2: Service Level 4
Overview

Anatoly Berdichevsky
Robuste Funktionalität
Entwicklung eines Softwaremoduls für die 1-D-Barcodeerkennung bei verrauschten Objektbildern
Damit ein Unternehmen über längere Zeit der Konkurrenz standhalten und sich effizient auf dem Markt etablieren könnte, muss es seine Leistungen ständig verbessern. Eine Leistungsverbesserung wird aber vor allem durch die Optimierung der betrieblichen Prozesse ausgedrückt. Das reibungslose Funktionieren dieser Prozesse ist allerdings von einem schnellen Informationsfluss im Unternehmen und vor allem zwischen den Unternehmen abhängig, auf den heutzutage nicht mehr verzichtet werden kann. Die automatischen Datenaustauschsysteme ermöglichen diesen Datenaustausch, unterstützt durch den warenbegleitenden Informationsfluss. Die weit verbreiteten Systeme dieser Art sind Barcodesysteme, die solche Informationsflüsse realisieren, da sie einen hohen Stellenwert im Handel und eine kostengünstige Logistik ermöglichen.

Jürgen Schweiger, André Conrad
Praxisorientierter Einstieg
Die Statistische Datenanalyse mit R

R ist eine vektor- und objektorientierte Sprache und Softwareumgebung für Datenanalyse und Visualisierung. Im Folgenden werden die Grundlagen von R erläutert. Der Artikel stellt wichtige statistische und grafische Methoden von R vor und führt in die Programmierung eigener R-Funktionen ein. Das Nachvollziehen der vielen Beispiele ermöglicht dem Leser einen praxisorientierten Einstieg in die statistische Datenanalyse mit R.

André Conrad
Alles im Blick
Verarbeitung und Darstellung von Geodaten
Durch Visualisierung können auch komplexe räumliche Informationen relativ schnell vermittelt werden. Der Wetterbericht ist hierfür ein typisches Beispiel: Eine Wetterprognose kann auf einen Blick mit Hilfe der Wetterkarte der Abendnachrichten erfasst werden. Der weltweite Zugriff auf Geodaten über das Internet und eine ständig wachsende Auswahl freier Software macht die Verarbeitung und Präsentation von Geoinformationen zunehmend auch für Privatanwender interessant. Dieser Artikel bietet einen ersten Einblick in Verarbeitung räumlicher Informationen. Außerdem wird die Visualisierung von Geodaten mit Hilfe der Statistik-Software R exemplarisch erläutert.

Barbara Pütz
Leuchttürme
Lichttürme unseres Lebens

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