Thor Alexander
ELEKTRONISCHER KNIGGE
Netiquette und Verhaltensregeln für die berufliche
und private Tele- und Onlinekommunikation
Telefon/VoIP/Handy, Anrufbeantworter, eMail, Chat, Newsgroup, Weblog, Homepage, Suchmaschinen
2006. ISBN 3-937231-54-4. Rhombos-Verlag
162 Seiten. 6 Abbildungen. 8 Tabellen. Preis: 18,80 Euro.
Jeder kennt Knigge, der mit seinen Benimmregeln Verhaltensempfehlungen aussprach, die im Umgehen miteinander schon längst Gültigkeit besaßen.
Dieses Buch legt den Focus des Miteinander-Umgehens auf den elektronischen Bereich und besetzt die drei Schwerpunkte Telefonieren, Mailen und Homepagen.
Unter dem Nichtdudenwort Homepagen soll hier sowohl das Surfen als auch die Erstellung bzw. Bereitstellung einer Internetpräsenz verstanden werden. Denn bei beiden Angelegenheiten gibt es eine Menge zu beachten.
Aber was genau sollten Sie beherzigen?
Auch am Telefonieren ist das Internet nicht spurlos vorbeigegangen. Mehr und mehr bieten große Gesellschaften Internettelefonie an.
Ändern sich hierbei die Maßstäbe, nach denen Telefongespräche geführt werden? Unterscheiden sich Anrufe zu Handys oder zu Internettelefonen?
Auf diese und viele weitere Fragen erhalten Sie im vorliegenden Werk Antworten und werden das eine oder andere Neue erfahren. Vielleicht werden Sie danach einige Aspekte anders sehen, weil Sie nun die Hintergründe kennen und verstehen.
Ob Sie zukünftig alles berücksichtigen möchten, liegt an Ihnen…
So urteilten Leserinnen, die das Buch vorab zur Stellungnahme erhielten:
Wie man sich im täglichen Leben an bestimmte Regeln halten sollte, so ist dies auch beim Telefonieren und im Internet Voraussetzung. In diesem Buch beschreibt Thor Alexander ausführlich und lebendig, wie sich jeder auf einfache Weise an diese Regeln halten kann. Gleichzeitig erklärt der Autor, wie man sich als Anfänger im Internet zurechtfinden kann, wie man richtig chattet und korrekte e-Mails versendet. Mir als Internet-Neuling ist beim Lesen dieses Buches vieles klar geworden, das mir bisher nicht mal aufgefallen ist. Bei jedem, der sich einen PC und einen Internetzugang anschafft, sollte dieses Buch nicht fehlen.
Claudia R., Albstadt
Wer hat nicht schon einmal etwas vom berühmten „Knigge“ gehört oder gelesen? Die meisten von uns nehmen sich die Regeln des Herrn Knigge zu Herzen, denn sie gelten weltweit. Da die zwischenmenschlichen Kontakte mittlerweile mehr und mehr im Internet geknüpft werden und online kommuniziert wird, ist es auch hier sehr wichtig, bestimmten Regeln zu folgen. Nach Jahren der Internetnutzung hat man von sich die Meinung, dass man das Meiste, was das Internet anbetrifft, doch ganz gut beherrscht. Man hat sich vieles von anderen Internetnutzern abgeschaut und in sein eigenes Online-Repertoire aufgenommen. Nur wer sagt, dass es das Richtige war? Durch Thor Alexanders Knigge angespornt, überprüfte ich einige Tage meine Online- bzw. Telefongewohnheiten. Ich stellte dabei fest, dass wirklich einiges verbessert werden kann. Der vorliegende Knigge gibt mir diesbezüglich ganz konkrete Hinweise, Tipps und Regeln, die einfach zu befolgen sind und im Endeffekt einen großen Unterschied in der Tele- und Onlinekommunikation machen. Kritisch, nun auch anderen Kommunikationspartnern gegenüber, achte ich aufgrund der Knigge-(Er)kenntnis auf Dinge, die mir vorher nie aufgefallen waren. Die Lektüre des Kniggebuchs sollte ein MUSS auf der Liste jedes seriösen Internetnutzers sein, denn dadurch kann der Online-Umgang miteinander eine bessere Qualität erreichen und allgemein eine bessere Onlinewelt schaffen.
Iris B., Oroclini
Inhaltsverzeichnis
A Herr Knigge 11
A.1 Freiherr ohne von 11
A.2 NetiquettE.12
A.3 Urheberrecht 15
A.3.1 Kopieren & Homepages 15
A.3.2 Kopieren & Tauschbörsen 16
A.4 Sanktionen 17
B Telefon-Knigge 19
B.1 Vor einem Telefonat 20
B.1.1 Sie rufen an 20
B.1.2 Sie werden angerufen 22
B.1.3 Der Anrufbeantworter geht ran 23
B.1.4 Sie haben sich verwählt? 24
B.2 Während des Telefonats 25
B.3 Telefonkonferenz 27
B.3.1 Vorbereitung 28
B.3.2 In der Konferenz 29
C Handy-Knigge 31
C.1 Allgemein 31
C.2 Handy & Besprechungen 32
C.2.1 Vor der Besprechung 32
C.2.2 Handy klingelt nun doch 33
C.3 Anruf auf einem Handy 34
C.4 SMS 35
C.4.1 Allgemeines 35
C.4.2 Grundsätzliches 36
D Anrufbeantworter-Knigge 37
D.1 Allgemein 37
D.2 Ansagetext 39
D.3 Fax 41
D.3.1 Nur Fax 41
D.3.2 Kombifax 42
D.4 Nach einer AnnoncE.43
D.4.1 Mit Anrufbeantworter 43
D.4.2 Ohne Anrufbeantworter 43
E eMail-Knigge 45
E.1 Schreiben von eMails 46
E.1.1 Allgemein 46
E.1.2 Beantwortung 48
E.1.3 Betreff 50
E.1.4 Anrede & Verabschiedung 51
E.1.5 Schreibstil & -form 52
E.1.6 Textformatierung 54
E.1.7 Anhänge 55
E.1.8 Andere nette Beigaben 57
E.1.9 eMailhistorie 57
E.1.10 eMailformat 58
E.1.11 Lesebestätigung & Autoresponder 59
E.1.12 eMailpriorität 61
E.1.13 Die Form des Absenders 62
E.2 eMailempfanG.64
E.3 Bedeutung von An, Cc und BcC.65
E.3.1 An 65
E.3.2 Cc 65
E.3.3 Bcc 66
E.3.4 Allen Antworten 67
F Chat-Knigge 69
F.1 ChatiquettE.70
F.2 Chat-ABC.72
G Newsgroup-Knigge 75
G.1 Was sind Newsgruppen? 75
G.2 Höflichkeitsthesen für das Usenet 77
G.3 Regeln für Newsgruppen und Foren 79
G.3.1 Posten 79
G.3.2 Betreff 80
G.3.3 Inhalt 81
G.3.4 Formatierung & Stil 83
G.3.5 Signatur 84
H Weblog-Knigge 87
H.1 BegriffE.87
H.2 Regeln 88
I Homepage-Knigge 91
I.1 Das Oberste Gebot 92
I.2 Allgemeines zur GestaltunG.93
I.2.1 Webseiten 95
I.2.2 Informationen 96
I.2.3 Schreibstil & -form 98
I.2.4 Grafiken 100
I.2.5 Listen 100
I.2.6 Tabellen 101
I.2.7 Sonstiges 101
I.3 Links 103
I.3.1 Schreibweise 103
I.3.2 Viele Links 104
I.3.3 Navigation 105
I.3.4 Verlinkung innerhalb Ihrer Homepage 106
I.3.5 Fremdverlinkung 107
I.4 Sicherheit 108
I.4.1 Datenschutz 108
I.4.2 Urheberrechte 110
I.4.3 Zitieren 112
I.5 WebformularE.114
I.5.1 Die Grundregel 114
I.5.2 Kontaktformulare 115
I.5.3 Feedbackformulare 117
I.5.4 Umfragen 119
I.5.5 Ergonomie von Dialogen 120
I.6 Löschen & Entfernen 122
I.7 Personalisierte WebangebotE.123
I.7.1 Allgemeines 123
I.7.2 Passwörter 123
I.7.3 Zwangsabmeldungen 124
I.8 Speziell in Webshops 125
I.8.1 Allgemeine Darstellungen 125
I.8.2 Links 126
I.8.3 Preise, Produkte & Werbung 126
I.8.4 Im Bestellprozess 127
I.8.5 Rechnungsinhalt 128
I.9 NewslettermarketinG.130
I.9.1 Anmeldung 130
I.9.2 Abmeldung 130
I.9.3 Zustellung 131
I.9.4 Inhalt 132
J Suchmaschinen-Knigge 135
J.1 Anmeldung bei Suchdiensten 135
J.2 Beim Suchen 138
J.2.1 Allgemeines 138
J.2.2 Suchdienste 139
J.2.3 Regeln 140
Smileys 143
Buchstabieralphabete 144
Klammeraffen im Ausland 146
Weitere Knigges 148
Quellenverzeichnis 152
Internetquellen 153
Übersichtenverzeichnis 154
Stichwortverzeichnis 155
Erschienene Rezensionen
Der kleine Handy-Knigge
Regel Nummer Eins: Immer schön höflich sein, auch wenn ein Anruf nervt
Peinlich, wenn bei einem Geschäftsessen oder bei der Sitzung mit dem Chef plötzlich das Handy klingelt. Wie Sie diese knifflige Situation clever meistern, verrät der Handy-Knigge-Experte Thor Alexander.
"Es ist respektlos, wenn man seine persönlichen Gesprächspartner wegen des Anrufs unterbrechen und warten lassen muss", sagt Thor Alexander und Autor des Buches "Elektronischer Knigge". Der Handy-Benimm-Experte räte, vor vorausschaubaren Treffen das Handy abzuschalten.
Wer das vergessen hat, sollte statt genervt höflich reagieren. Sie können dann sagen: "Entschuldigung, aber ich bin gerade in einem Meeting. Bitte rufen Sie mich dann und dann zurück." Wer mit dem Anrufer nichts zu tun haben will, könnte sagen: "Da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen! Auf Wiederhören!"
Der Experte rät: "Warten Sie auf einen wirklich wichtigen Anruf, sollten Sie Ihren Gegenüber vorwarnen und um Einverständnis bitten - das ist höflich."
Wie bei der Auswahl der Kleidung lässt sich mithilfe des Klingeltons auch die Persönlichkeit darstellen. "Solange niemand daran Anstoß nimmt, ist das Motiv von Star Trek ebenso okay wie der Anfang einer Sonate", meint der Experte.
Aber er warnt: "Lassen Sie Ihr Handy nie zu laut oder zu lange klingeln - das wirkt auf andere belästigend."
Tipp für Anrufer: "Wer höflich ist, sollte immer fragen, ob er Anruf jetzt passend ist."
(Berliner Kurier, 22.10.2006)
Benimm-Schule für Handy-Nerver
Mit dem Handy kann man geschäftlich jederzeit erreichbar sein. Doch in vielen Situationen, vor allem auch im Job, ist ein Gespräch mit dem Mobiltelefon nicht angebracht. Ein paar einfache Handy-Benimmregeln im Beruf sollte jeder beachten.
Thor Alexander, Autor des Buches Elektronischer Knigge: "In Menschenansammlungen sollte man Telefonate nur kurz annehmen und auf einen späteren Zeitpunkt vertagen." Wenn Menschen etwa in einer S-Bahn zum Mithören gezwungen werden, fühlen Sie sich belästigt. Thor Alexander: "Viele Geschäftsgespräche sind zudem auch vertraulich."
In Konferenzen sollte man sein Handy am besten ganz ausstellen. Autor Alexander: "Ein Anrufer wird merken, dass der Angerufene beschäftigt ist oder keinen Funkempfang hat." Falls ein Anrufbeantworter eingeschaltet ist, kann er eine Nachricht hinterlassen. Der Experte für elektronische Kommunikation: "Ansonsten wird sich ein Anrufer später noch einmal melden oder etwa eine Sms oder E-Mail schicken." Auch in kleineren Gruppen gilt es, Rücksicht zu nehmen. Thor Alexander: "Es ist respektlos, wenn man seine persönlichen Gesprächspartner unterbricht und warten lässt, während man sich mit einem Anrufer unterhält." Falls man auf einen wirklich wichtigen Anruf wartet, sollte man dies seinem Gegenüber vorab erklären und ihn um sein Einverständnis bitten.
Alexander: "Mit einem individuellen Klingelton kann man sein Handy im Alltag gut von anderen unterscheiden." Wie bei der Auswahl seiner Kleidung, lässt sich mithilfe des Klingeltons auch seine Persönlichkeit darstellen. Solange es niemand stört, ist das Motiv von Star Trek ebenso okay wie der Anfang einer Sonate. Thor Alexander: "Man sollte sein Handy aber nie zu laut oder zu lange klingeln lassen. Manchmal kann sogar der Vibrationsalarm stören."
(Zeitung 20cent, Cottbus, 06.10.2006)